Was die Anzahl an Behördenanfragen nach Herkunftsland angeht, liegt Deutschland sogar auf Platz zwei, vor Großbritannien. Fast jede zehnte Anfrage kam von deutschen Behörden, heißt es in dem Bericht.
Trotz des regulatorischen Drucks betont das 2011 gegründete Unternehmen den Schutz der Nutzerdaten. Kraken habe in 51,3 Prozent der Fälle Informationen an Behörden herausgegeben, heißt es in einer Mitteilung, die BTC-ECHO vorliegt. Eine Übermittlung sei ausschließlich nur dann erfolgt, wenn die Gesuche “sämtliche rechtlichen Anforderungen” vollständig erfüllen. Unzureichende oder zu weitreichende Anfragen weist die Plattform konsequent zurück oder schränkt diese ein.
CJ Rinaldi, Chief Compliance Officer bei Kraken, äußerte sich dazu so: “Jede Offenlegung wird anhand strenger rechtlicher und interner Standards geprüft, um unsere Kunden zu schützen und unseren Verpflichtungen nachzukommen.”
Das Management der Krypto-Börse wertet das steigende Volumen der Anfragen als positives Signal für den Sektor. Der Trend spiegle die zunehmende regulatorische Akzeptanz und die Integration digitaler Assets in das globale Finanzsystem wider, heißt es.
Was den Austausch von Steuerdaten angeht, dürfte sich mittelfristig jedoch einiges ändern. Immerhin gilt seit Anfang des Jahres die DAC8. Die Regelung verpflichtet Krypto-Börsen, steuerrelevante Daten zu sammeln und an Finanzbehörden zu übermitteln.

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