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Köpping: SPD muss bei Image anders ankommen

DRESDEN (dpa-AFX) - Die sächsische SPD-Politikerin Petra Köpping (SPD) hält nach den Wahlschlappen ihrer Partei in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nichts von Personaldebatten. "Was wir führen müssen, sind tatsächlich inhaltliche Diskussionen", sagte sie nach der Kabinettssitzung in Dresden. "Wir haben uns einstimmig im Präsidium und auch im Parteivorstand mehrheitlich - mit großer Mehrheit - dafür ausgesprochen, keine Personaldiskussion zu führen." Köpping ist Vize-Ministerpräsidentin in Sachsen und gehört dem SPD-Parteivorstand an.

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Handlungsbedarf beim Image

Handlungsbedarf sieht Köpping allerdings beim Image. Im Moment gebe es den Eindruck, die SPD setze sich mehr für die Bürgergeldempfänger als für die "arbeitende Mitte" ein. Genau das aber dürfe man nicht vermitteln. Die SPD werde manchmal als Reparaturbetrieb gesehen, aber nicht als Akteur.

Wenn sie als Integrationsministerin früher auf Einwohnerversammlungen über Unterstützung für Flüchtlinge gesprochen habe, sei ihr häufig die Frage gestellt worden: Was tut ihr denn für uns? "Genau das ist unser Problem, dass wir eben auch sagen müssen, was wir für die Menschen tun, die jetzt wirklich Zukunftsängste haben. Ängste haben, was wird aus meinem Arbeitsplatz, verliere ich meinen Lebensstandard oder kann ich meinen Lebensstandard überhaupt behalten?" Es gebe mehrere Regionen in Sachsen, wo Menschen diese Sorgen hätten./jos/DP/men


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