Große Städte müssen bis nächstes Jahr fertig sein
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Klimapolitik. Sie verpflichtet Kommunen, Wärmepläne zu erstellen, die festlegen, welche Technologien und Energieträger für die jeweilige Region geeignet sind. Diese Pläne sollen Investitions- und Planungssicherheit für Gebäudeeigentümer, Unternehmen und Kommunen schaffen. Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen ihre Wärmepläne bis Mitte 2026 vorlegen, kleinere Kommunen haben bis 2028 Zeit.
Oft fehlt es an Geld oder Personal
Die Gründe für die abwartende Haltung seien zahlreich, teilte das KWW mit. In einer Kommunalbefragung hätten etwa 70 Prozent der kleinen Kommunen mitgeteilt, aufgrund fehlender finanzieller und personeller Ressourcen noch nicht mit der Wärmeplanung begonnen zu haben. Viele Kommunen verfügten zudem nicht über ein Wärmenetz. Eine dezentrale Versorgung scheine deshalb für viele vorhersehbar, dementsprechend gering seien die Erwartungen an die Wärmeplanung, so Brückmann. Dennoch gebe es viel Potenzial auch im ländlichen Raum, wie einige Beispiele auch sehr kleiner Kommunen zeigten./sus/DP/zb
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