Makeiev sprach von einer Art Freundschaftsspiel. "Wir erleben eine neue Tonlage: direkter, klarer, engagierter. Die persönliche Beziehung zwischen meinem Präsidenten und Bundeskanzler Merz zeigt sich vertrauensvoll. Und das sind wichtige Dinge für Diplomatie", sagte er. "Diese Tonlage war auch für die langen Gespräche hinter verschlossenen Türen ausschlaggebend. Und ich als Botschafter und als Diplomat habe selten solch eine Atmosphäre erlebt."
Friedrich Merz hatte Selenskyj bei dem Treffen im Kanzleramt zugesagt, die Ukraine bei der Produktion weitreichender Raketen zu unterstützen. Der deutsche Marschflugkörper Taurus soll allerdings offensichtlich weiterhin nicht geliefert werden, über weitere Gespräche dazu soll aber nicht mehr öffentlich gesprochen werden.
Bereits zuvor hatte Merz eine schärfere Tonlage gegenüber dem Aggressor Russland angeschlagen und etwa davon gesprochen, dass die Reichweitenbeschränkung bei der Lieferung westlicher Waffen aufgehoben sei. Sein Amtsvorgänger Olaf Scholz hatte hingegen eine Taurus-Lieferung klar abgelehnt, generell eine zurückhaltendere Tonlage gepflegt und stärker betont, dass Deutschland nicht in den Krieg hineingezogen werden dürfe./and/DP/jha
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