"Kauft besser keine Ripple-Aktien": Warum David Schwartz den XRP-Anlegern davon abrät

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
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In einer hitzigen Debatte gesteht Ex-Ripple-CTO David Schwartz auf X: “Mir ist vollkommen klar, dass Kryptowährungen eine einmalige Chance sein könnten, reich zu werden”. Doch er selbst halte seine persönlichen Ripple-Aktien für ein ausreichendes Engagement und könne mit ihnen nachts besser schlafen. Nicht allen XRP-Anlegern scheint diese Aussage zu gefallen. So fordert ein Nutzer beispielsweise: “Gebt uns JETZT Zugang zu den Ripple-Aktien, sonst verkauft ihr uns nur eine Kryptowährung, um euren Unternehmensgewinn zu steigern”.

Rechtlich gesehen gibt es Schwartz zufolge für das Unternehmen aber “wirklich keine Möglichkeit, dies zu tun”. In einer umfassenden Antwort auf die Kritik ergänzt er: “Wenn ihr direkt am Erfolg oder Misserfolg von Ripple teilhaben möchtet, könnt ihr Ripple-Aktien auf dem Sekundärmarkt kaufen, sofern ihr die Voraussetzungen nach US-Recht erfüllt.” Aber: “Davon solltet ihr wahrscheinlich lieber Abstand nehmen”. Bislang hat die Firma hinter XRP keinen Börsengang durchgeführt, sodass es keinen öffentlichen Aktienkurs gibt.

Forge Global, ein Sekundärmarkt für Privatinvestoren, nahm die Ripple-Aktie im Januar 2023 erstmals mit einem Kurs von 19,74 US-Dollar pro Aktie in sein Angebot auf. Am 6. November 2025 erreichte sie einen Höchststand von 243,23 US-Dollar und wird derzeit bei 116 US-Dollar gehandelt. Auf Sekundärmärkten wie Forge wechseln Anteile privater Unternehmen den Besitzer, die etwa frühe Investoren, Fonds oder ehemalige Mitarbeiter aus Finanzierungsrunden halten.

Den meisten normalen XRP-Anlegern bleibt dieser illiquide Markt verschlossen, denn die Deals sind üblicherweise akkreditierten Investoren vorbehalten. Seit dem Ende des langjährigen SEC-Rechtsstreites gab es immer wieder Gerüchte, dass Ripple Labs einen Börsengang in den USA anstreben könnte, vergleichbar mit Bullish oder Circle.

Für etablierte Krypto-Unternehmen sind öffentliche Kapitalmärkte oft der nächste logische Schritt. Trotz einer kolportierten 50-Milliarden-Dollar-Bewertung wies Präsidentin Monica Long derlei Ambitionen im Januar allerdings klar zurück: “Derzeit planen wir weiterhin, privat zu bleiben.

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