Im Vergleich zur Befragung vor zwei Jahren sei der Anteil erfolgreich gehackter Unternehmen um vier Prozentpunkte gestiegen, teilte der Verband in Berlin mit.
Der Mehrheit der betroffenen Unternehmen entstand nach eigenen Angaben aber kein Schaden. Einige verzeichneten einen geringfügigen, nur sehr wenige einen schweren oder gar existenzbedrohenden Schaden.
Systemausfall, Datenklau und Erpressung
"Die deutsche Wirtschaft steht im Fadenkreuz staatlicher und krimineller Hacker, die sensible Daten erbeuten, Geld erpressen oder wichtige Versorgungsstrukturen sabotieren wollen", sagte Michael Fübi, Präsident des Tüv-Verbands, bei Vorstellung der Studie in Berlin. Eine Masche Krimineller ist es demnach beispielsweise, Unternehmensdaten zu verschlüsseln oder zu stehlen und die Firma dann zu erpressen.
Angreifer nutzen KI
Die häufigste Angriffsmethode sei sogenanntes Phishing. Bei Phishing werden beispielsweise Firmenmitarbeiter angemailt und dazu verleitet, auf einen angehängten Link zu klicken, wodurch das Firmennetz mit Schadsoftware infiziert werden kann. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz könnten diese Mails inzwischen personalisiert und perfekt formuliert werden - es fällt also nicht mehr so schnell auf wie früher, wenn es sich um die Mail eines Angreifers handelt./jr/DP/mis
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