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Jeder Vierte kennt Unsicherheitsgefühl in Bus und Bahn

BERLIN (dpa-AFX) - Mehr als jeder Vierte hat sich schon einmal unsicher gefühlt in Bussen oder Bahnen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

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Nicht wenige haben keine schlechten Erfahrungen

Insgesamt 27 Prozent der Befragten wählten auf die Frage nach schlechten Erfahrungen die Antwort "Ich habe mich schon mal im ÖPNV nicht sicher gefühlt, ohne aber aktiv belästigt, bedroht oder angegriffen zu werden". Noch mehr Menschen, nämlich 29 Prozent, gaben hingegen an, noch keine schlechten Erfahrungen im öffentlichen Personennahverkehr gemacht zu haben. Ein Viertel nutzt den ÖPNV gar nicht.

Eine Seltenheit sind unangenehme Erlebnisse aber nicht. So haben 17 Prozent bereits mitbekommen, wie andere angegriffen, bedroht oder belästigt wurden. Fast genau so viele (16 Prozent) wurden selbst schon einmal verbal belästigt, 5 Prozent bedroht und 4 Prozent physisch angegriffen. Befragte konnten mehrere Antwortmöglichkeiten wählen.

Jüngere stärker betroffen

Jüngere Menschen unter 40 Jahren fühlen sich den Ergebnissen zufolge häufiger unsicher oder machen eher schlechte Erfahrungen als Ältere. Frauen haben sich häufiger (30 Prozent) schon einmal unsicher gefühlt als Männer (23 Prozent). Bei verbalen Belästigungen, Bedrohungen oder Angriffen gab es nur geringe Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

In der vergangenen Woche wurde ein Zugbegleiter in einem Regionalexpress nahe Kaiserslautern bei einer Ticketkontrolle tödlich verletzt. Nach Angaben der Polizei hatte ein Fahrgast keinen gültigen Fahrschein und sollte den Zug verlassen, woraufhin der 26-Jährige dem Zugbegleiter mehrfach heftig mit der Faust gegen den Kopf schlug. Die Tat löste deutschlandweit Entsetzen aus.

YouGov hatte zwischen dem 6. und 9. Februar insgesamt 2.042 Wahlberechtigte in Deutschland befragt./hrz/DP/zb

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