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Israels Angriff auf Ewin-Gefängnis fordert zivile Todesopfer

TEHERAN (dpa-AFX) - Bei Israels Angriff auf das berüchtigte Ewin-Gefängnis in der iranischen Hauptstadt Teheran sind Berichten zufolge mehrere Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Toten waren unter anderem eine Sozialarbeiterin und ihr Sohn, wie die Tageszeitung "Shargh" berichtete. Erst drei Tage nach dem Angriff seien die Leichen der 52-Jährigen und ihres fünf Jahre alten Sohnes aus den Trümmern geborgen worden.

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Die israelische Flagge.
Quelle: - pixabay.com:

Die Leiche des Jungen wurde dem Bericht zufolge in den Armen eines Kollegen seiner Mutter gefunden. Seit zehn Jahren setzte sich die Sozialarbeiterin für Gefangene in der Haftanstalt am Fuße des Albors-Gebirges ein. Am Tag des Angriffs hatte sie ihren Sohn mit zur Arbeit genommen, da der Kindergarten geschlossen war. Auch weitere iranische Medien berichteten über den Fall.

Auch bekannte Malerin unter den Toten

Eine Kinderrechtsaktivistin sagte der Zeitung, der Angriff habe einem Verwaltungsgebäude gegolten. Die Explosionen trafen demnach den Bereich der Staatsanwaltschaft, den Sanitätsbereich und den Besuchersaal. Dort hielten sich zahlreiche Soldaten sowie Anwälte auf. Unter den Toten seien auch eine bekannte Malerin und ein Arzt gewesen. Die genaue Zahl der Opfer ist weiterhin unklar.

Am Montag bombardierte die israelische Luftwaffe Teile der Haftanstalt Ewin - laut israelischer Darstellung ein symbolischer Schlag gegen Irans Regierung. Iranische Aktivisten und ehemalige Insassen reagierten mit scharfer Kritik: Der Angriff gefährde das Leben politischer Gefangener und verhöhne deren Schicksal. In Ewin sind auch mehrere Europäer inhaftiert./arb/DP/zb

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