- Dobrindt erwartet konsequente Ahndung von Straftaten.
- Es gab Ausschreitungen nach Jugend-Demonstrationen.
- Das Einsatzkonzept soll für den 20. November bleiben.
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Dobrindt betonte, man unterscheide sehr stark zwischen dem demokratischen, friedlichen Demonstrationsgeschehen und den Ausschreitungen. Deswegen habe er deutlich gemacht, dass es sich dabei nicht um Schüler gehandelt habe. "Es gab friedliche Demonstrationen, die dann Richtung Abend gekapert worden sind von gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen Chaoten." Er sei den Schülerbewegungen dankbar, dass sie sich davon deutlich distanzierten.
Vorwürfe an Polizei "abwegig"
Kritik an einem zu harten Vorgehen der Sicherheitskräfte wies der Innenminister zurück. "Wenn irgendjemand jetzt der Polizei Vorwürfe macht, dann halte ich das für vollkommen abwegig." Sie sei angepasst, aber deutlich aufgetreten. Mit Blick auf Gewalt bei Jugendprotesten etwa in Frankreich sagte Dobrindt: "Uns war klar, dass die Versuche gemacht werden, auch diese Form des illegalen Protests hier nach Deutschland zu bringen." Man habe auch an den Grenzen darauf geachtet, dass nicht extreme Gruppen aus dem Ausland herkommen.
Einsatzkonzept soll bleiben
Dobrindt sagte zur Gesamtbilanz: "Ich glaube, dass wir in der Summe sehr gut und sehr vernünftig aufgetreten sind und deswegen diese Nacht weitestgehend so verlaufen ist, so dass man die Situation immer unter Kontrolle hat, auch wenn es leider eben einige Ausschreitungen gegeben hat." Das Einsatzkonzept sei hochwirksam gewesen und solle auch für den 20. November aufrechterhalten werden. Für dann wird zu einem "Internationalen Jugendstreiktag" aufgerufen./sam/DP/men
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