Infineon – was ist noch drin?

Feingold Research  | 
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Infineon gehörte zuletzt zu den Aktien, bei denen aus einer guten Branche plötzlich ein außergewöhnlicher Lauf wurde. Mit dem Turbo-Bull MC2AHZ auf Infineon ergab sich in unserem Depot ein Plus von 1.797,02 %.

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Die Grundlage dafür war eine Kombination, die der Markt sehr klar gespielt hat: mehr Zuversicht im Automobilgeschäft, wachsende Nachfrage aus dem Umfeld von KI-Rechenzentren und ein Konzern, der seine Erwartungen für das laufende Jahr spürbar anhob. Infineon meldete im Mai nicht nur bessere Zahlen für das zweite Quartal, sondern erhöhte auch die Prognose für das Gesamtjahr 2026. Das Unternehmen rechnet inzwischen mit deutlich steigendem Umsatz, einer höheren Marge und mehr freiem Mittelzufluss als zuvor angenommen.

Besonders wichtig war dabei ein Punkt, der weit über das klassische Chipgeschäft hinausgeht: Infineon profitiert zunehmend vom Ausbau der KI-Infrastruktur. Gemeint sind nicht die großen Rechenchips selbst, sondern die Stromversorgung und Leistungselektronik, ohne die Rechenzentren gar nicht skalieren können. Das Management sprach von sehr hoher Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren; Marktbeobachter sehen darin einen Treiber, der das Geschäft nicht nur kurzfristig anschiebt, sondern auch in den kommenden Jahren tragen kann. Für 2026 stellte Infineon allein in diesem Bereich Erlöse von rund 1,5 Milliarden Euro in Aussicht.



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