- Rüstungsindustrie kann Jobverluste nicht ausgleichen.
- 2022 wechselt nur 1.100 Beschäftigte in die Rüstungsbranche.
- Industrie verliert monatlich rund 15.000 Jobs.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Druck durch Transformation
Insgesamt sei die Industriebeschäftigung deutlich gesunken, weil deutlich weniger Jobs neu geschaffen worden seien. Die deutsche Industrie verliert derzeit monatlich rund 15.000 Jobs. "Neben den Energiekrisen setzen die Transformation angestammter Geschäftsfelder und die Umwälzungen im Handel mit China und den USA die Industrie unter Druck", resümiert die Studie. "Investitionen sinken seit Jahren, Gründungen sind auf dem Tiefpunkt - es werden so wenige Stellen geschaffen wie noch nie."
Arbeitsmarkt in Bewegung setzen
Es bedürfe nun politischer Impulse, um den Arbeitsmarkt anzuregen. "Den Arbeitsmarkt in Bewegung zu setzen und berufliche Weiterentwicklung voranzubringen - das sind zentrale Reformen für Wohlstand und neue Wertschöpfung", betonte Weber angesichts der aktuellen politischen Debatte um die Sozialstaatsreformen der Bundesregierung.
Derzeit bewege sich der Arbeitsmarkt in der Industrie kaum. "Eine erfolgreiche Transformation aus einer Erneuerungskrise heraus hängt aber an einer durchgreifenden wirtschaftlichen Erneuerung", heißt es in der Studie. "Deshalb müssen alle Register für Weiterentwicklung im Arbeitsmarkt gezogen werden."
Notwendig sind etwa Flexibilität wie auch Kompetenzentwicklung, damit Beschäftigte sowohl in aufstrebende Bereiche wechseln als auch den Wandel ihrer Tätigkeitsbereiche voranbringen./dm/DP/men
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