- Im Schuljahr 2024/2025 waren es knapp 65.000 Abgänger.
- Die Abbrecherquote stieg auf 8,4 Prozent im Jahr 2024.
- Vor zehn Jahren lag die Zahl bei 47.400 Abgängern.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Zum Vergleich: Vor zehn Jahren, im Schuljahr 2014/2015, wurden 47.400 Abgänger ohne Abschluss gezählt. Die Zahl stieg bis 2018/2019 auf Werte um 53.000 und ging während Corona vorübergehend zurück, was auch mit Prüfungserleichterungen während dieser Zeit zusammenhängen könnte. Danach ging es mit den Zahlen aber stetig aufwärts.
Abbrecherquote steigt auf 8,4 Prozent
Demnach ist nicht nur die absolute Zahl der Abbrecher und Abgänger ohne Abschluss gestiegen, sondern auch ihr Anteil gemessen an der Gesamtzahl der Absolventen. Im Schuljahr 2013/2014 waren es etwa 5,5 Prozent, die die Schule nicht mindestens mit einem Hauptschulabschluss verließen, 2018/2019 rund 6,6 und 2024/2025 etwa 8,4 Prozent. Das ist die höchste Quote der vergangenen 20 Jahre. Um die Jahrtausendwende lag sie noch höher.
Wagenknecht: "Staatlich organisierter Fachkräftemangel"
Das Land der Dichter und Denker dürfe nicht immer mehr zum Land der Schulabbrecher und Unausgebildeten werden, sagte BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht. "Wenn 65.000 Schüler ohne Abschluss die Schule verlassen, dann ist das staatlich organisierter Fachkräftemangel!" Das Bildungssystem sei von nationaler Bedeutung und dürfe nicht an der Föderalismus-Kleinstaaterei scheitern. Schulen und Bildung sind in Deutschland Sache der Bundesländer./jr/DP/zb
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