'Historische' Hitzewelle? Juni- und Allzeit-Rekord wackeln

dpa-AFX  | 
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Steigende Temperaturen (Symbolbild).
- © batuhan toker / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

OFFENBACH (dpa-AFX) - Deutschland schwitzt seit Tagen und doch steht der Höhepunkt der Hitzewelle noch bevor. "Es ist durchaus wahrscheinlich, dass man diese Hitzewelle am Ende als historisch bezeichnen kann", schreibt Meteorologe Oliver Reuter von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. "Nicht nur, weil der bisherige deutsche Juni-Rekord vermutlich deutlich überboten wird, sondern auch, weil es in dieser Fläche und an drei aufeinanderfolgenden Tagen noch keine Spitzenwerte von über 40 oder gar 41 Grad in Deutschland gab."

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An diesem Freitag könnte die 40-Grad-Marke erstmals in einem Juni in Deutschland geknackt werden, schreibt Reuter. "Konkret deutet sich dies vor allem vom Oberrhein bis ins Rhein-Main-Gebiet an, dabei sind Höchstwerte von 41 Grad möglich." Auch sonst werfe das Hoch "Hartmut" den Backofen an: Landesweit werden es 35 bis 39 Grad.

Erste Hitzegewitter am Samstag

Am Samstag könnte dann der deutsche Allzeit-Rekord von 41,2 Grad wackeln, gemessen 2019. Der Wetterdienst erwartet Temperaturen zwischen 37 und 40 Grad, im Rhein-Main-Gebiet und in Brandenburg sind aber auch Temperaturen um die 41 Grad möglich. Am Freitag und am Wochenende bestehe in ganz Deutschland eine starke Wärmebelastung, im Südwesten und Westen über die Mitte bis in den Osten sei sie vielerorts auch extrem.

"Hinzu kommen im Westen und Nordwesten aber auch erste Hitzegewitter, da die Luft neben der extremen Hitze auch zunehmend mit Feuchte angereichert wird, was die Belastung auf den menschlichen Körper in größeren Landesteilen weiter maximiert", schreibt Reuter. Die Gewitter könnten lokal unwetterartig werden, es seien Starkregen, größerer Hagel und Sturmböen möglich. "Auch die Nächte kühlen kaum noch ab", heißt es. In einigen Ballungszentren könnten die Tiefstwerte bei 25 bis 21 Grad liegen./wem/DP/nas



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