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Hersteller von Einbauküchen hoffen auf Schub von der neuen Regierung

KÖLN (dpa-AFX) - Die deutschen Hersteller von Einbauküchen blicken verhalten positiv in die Zukunft. Zwar bleibe die Marktsituation nach einem schwierigen Jahr 2024 und einem schwachen Start 2025 angespannt, berichtete der Branchenverband AMK in Köln. Dennoch sei man optimistisch. Sinkende Baupreise und angekündigte Investitionsmaßnahmen der neuen Bundesregierung ließen auf eine Erholung ab Ende 2025 oder im Laufe des Jahres 2026 hoffen, erklärte der Vorstandssprecher der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK), Bernd Weisser, laut einer Mitteilung. Anlass war der Beginn der Möbelindustriemesse Interzum (20.-23. Mai).

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Eine Einbauküche (Symbolbild).
Quelle: - © hanohiki / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:

Nach dem Corona-Boom der Vorjahre sei der Markt 2024 auf das Niveau der Vor-Corona-Zeit zurückgekehrt, so der Verband. Der Gesamtumsatz der Küchenmöbelindustrie ging laut Statistischem Bundesamt 2024 im Vergleich zu 2023 um 6,5 Prozent auf knapp 5,7 Milliarden Euro zurück. Einzig das Premiumsegment mit Küchen für mehr als 19.999 Euro habe zulegen können - um 8,5 Prozent. Im ersten Quartal 2025 seien die gesamten Umsätze weiter gesunken - um 1,8 Prozent. Dabei habe sich zuletzt aber ein leichter Aufwärtstrend abgezeichnet.

Verbraucher setzen verstärkt auf sparsame Geräte

Auch bei Einbaugeräten im Möbel- und Küchenfachhandel seien die Absätze 2024 insgesamt rückläufig gewesen, berichtete der Verband. Während das Minus im unteren und mittleren Preissegment besonders stark war, gab es bei hochwertigen Geräten mit hoher Energieeffizienz jedoch ein Plus. So sei etwa bei Geschirrspülern der Anteil der sparsamen Energieeffizienzklassen A, B und C im ersten Quartal auf 43 Prozent gestiegen. 2023 habe er noch bei 34 Prozent gelegen. "Die Konsumentinnen und Konsumenten investieren gezielter in langlebige, effiziente und vernetzte Geräte. Das führt zu einem klaren Trend hin zu Qualität und Funktionalität", erklärte Großgeräte-Experte Markus Wagenhäuser von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)./tob/DP/jha


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