Sie fügte hinzu: "Da ist wirklich viel Haushaltstrickserei statt Zukunftsinvestition." Die Investitionen seien nicht so groß, wie die Schuldenaufnahme - es blieben Milliarden, "die nicht in die Kitas, die Schulen und die Deutsche Bahn fließen".
Das Sondervermögen mit 500 Milliarden Euro jenseits der Schuldenbremse hatte der alte Bundestag noch mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen verabschiedet. Davon sollen 100 Milliarden in den Klimaschutz-Fonds KTF fließen. Beim Haushalt geht es nun um die konkrete Gesamtplanung für die einzelnen Jahre.
Dröge: Gegenteil von Klimaschutz
Auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge sagte im ZDF-"Morgenmagazin", teils würden die Schulden nun ausgegeben, um Haushaltslücken zu schließen und Wahlversprechen des Koalitionspartners CSU zu finanzieren - offensichtlich mit Bezug auf die von der CSU geforderte Ausweitung der Mütterrente auf Frauen mit älteren Kindern.
Zwar würden wie mit den Grünen abgesprochen 100 Milliarden Euro in den Klimaschutzfonds gegeben, sagte Dröge. Aber: "Lars Klingbeil und (Bundeskanzler) Friedrich Merz versuchen jetzt wieder zu tricksen, indem sie fossile Gas-Subventionen aus diesem Sondervermögen finanzieren. Das ist das Gegenteil von Klimaschutz." Nötig seien Investitionen in echten Klimaschutz: etwa durch Förderung von Wärmepumpen, Gebäudesanierung und Schienennetz.
Brantner machte im DLF deutlich, dass sie die von Klingbeil avisierte Senkung der Energiepreise für richtig hält - ordnungspolitisch korrekt müsse das allerdings aus Steuern finanziert werden. Schulden hingegen müssten in die Zukunft des Landes investiert werden, und um das Land fit zu machen./and/DP/zb
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