Der Preis des bundesweit gültigen Tickets im Nah - und Regionalverkehr war zu Jahresbeginn um rund 18 Prozent von 49 Euro auf 58 Euro im Monat angehoben worden. Die Grünen hatten sich bereits in ihrem Wahlprogramm für einen Preis des Tickets von 49 Euro ausgesprochen.
Finanzierung ab 2026 unklar
Zwischen Bund und Ländern zeichnet sich ein Streit über die Finanzierung des Deutschlandtickets ab 2026 ab. Ländervertreter fordern, der Bund solle sich ab 2026 stärker als bisher an den Kosten für das Ticket beteiligen. Eine einheitliche Position der Länder gibt es aber nicht. Um die Zukunft des Deutschlandtickets soll es am 27. Juni in Berlin bei einer Sonder-Verkehrsministerkonferenz der Länder mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) gehen.
Zur Finanzierung des Tickets schießen Bund und Länder derzeit je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zu, um Einnahmeausfälle bei Verkehrsbetrieben auszugleichen. Denn die meisten üblichen Pendler-Abos waren zuvor deutlich teurer. Festgeschrieben ist die Finanzierung im Regionalisierungsgesetz - aber nur noch für 2025. Aus Sicht des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen reichen die von Bund und Ländern jährlich zur Verfügung gestellten drei Milliarden Euro dauerhaft nicht aus, um den Verlust der Branche auszugleichen./hoe/DP/stk
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