- TK erhöht ihren Zusatzbeitrag auf 2,69 Prozent.
- DAK hebt ihren Zusatzbeitrag auf 3,2 Prozent an.
- 39 Millionen Versicherte erleben Beitragserhöhungen 2026.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
DAK-Vorstandschef Andreas Storm sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Das kleine Sparpaket der Bundesregierung reicht nicht aus, um das Versprechen stabiler Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung halten zu können." Am Tag der Gesetzesverabschiedung habe man es durch nun bekannte Haushaltsbeschlüsse der Kassen schwarz auf weiß: "Für mehr als 39 Millionen Versicherte wird der Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel angehoben", sagte er nach einer DAK-Auswertung. Dies seien 52 Prozent der Versicherten.
Sparpaket für 2026 gerade beschlossen
Bundestag und Bundesrat hatten am Freitag in letzter Minute ein Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gebilligt. Es sieht Ausgabenbremsen vor allem bei den Kliniken vor und soll den Druck für erneute Anhebungen der Zusatzbeiträge zum 1. Januar 2026 vermindern. Das Ministerium hatte den durchschnittlichen Zusatzbeitrag als Orientierungsmarke für Entscheidungen der Kassen für 2026 auf dem aktuellen Niveau von 2,9 Prozent festgelegt.
Kassenvertreter warnen seit längerem, dass Beitragserhöhungen auch mit diesem Sparpaket absehbar sind, da viele Kassen Reserven auf vorgeschriebene Mindestwerte auffüllen müssen. Zum gesamten Beitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört neben dem jeweiligen Zusatzbeitrag der allgemeine Satz von einheitlich 14,6 Prozent des Bruttolohns./sam/DP/nas
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