Die Inflation liegt damit weiter deutlich über der Marke von 2 Prozent, die von der britischen Notenbank als Zielwert angestrebt wird. Die Bank of England wird an diesem Donnerstag über ihren geldpolitischen Kurs entscheiden. Anleger und Experten erwarten zwar, dass die Notenbank die Zinsen konstant hält. Sie dürfte sich aber die Tür für eine geldpolitische Lockerung auf der darauffolgenden Sitzung Anfang August offen halten. Die britischen Währungshüter haben mit einer Abkühlung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes zu kämpfen, während sich die Inflation im Dienstleistungssektor hartnäckig hält und die Ölpreise nach der Eskalation im Nahen Osten steigen.
Die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, gab im Mai wie erwartet deutlich nach. Hier meldete das Statistikamt ein Plus von 3,5 Prozent - nach 3,8 Prozent im April.
Am Devisenmarkt legte das britische Pfund nach den Preisdaten zum US-Dollar zu und erreichte ein Tageshoch. Insgesamt aber hielten sich die Bewegungen in Grenzen./la/jkr/stk
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