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Größter Krypto-Geldwäschefall Taiwans: 14 Angeklagte, 71 Millionen US-Dollar beschlagnahmt

Die Täter sollen rund 71 Millionen US-Dollar gewaschen haben. Mehr als 1.500 Opfer sind betroffen. Der Hauptangeklagte riskiert 25 Jahre Haft.
  • Die taiwanesische Staatsanwaltschaft hat 14 Personen wegen des größten Geldwäschefalles in der Krypto-Geschichte des Landes angeklagt. Über 40 CoinW-Franchise-Filialen sammelten innerhalb eines Jahres rund 2,3 Milliarden Taiwan-Dollar ein, umgerechnet 71 Millionen US-Dollar.
  • Mehr als 1.500 Opfer wurden geschädigt. Allein der Verlust wird auf 1,275 Milliarden NT-Dollar beziffert. Drahtzieher Shi Qiren drohen bis zu 25 Jahre Haft, da er laut Anklage keinerlei Reue gezeigt habe.
  • Bereits beschlagnahmt wurden 640.000 USDT, Bitcoin, Tron, Bargeld im Wert von 60,49 Millionen NT-Dollar sowie Luxusautos und Bankguthaben von über 100 Millionen NT-Dollar. Das Netzwerk tarnte sich als “behördlich lizenziert”, um Vertrauen zu gewinnen.
  • Tatsächlich lag keine Genehmigung der Finanzaufsicht vor. Die Filialen dienten als Sammelstellen für Bargeld, das anschließend in Stablecoins umgewandelt und über komplexe Transfers ins Ausland verschoben wurde.
  • Neben Shi sind auch seine Ehefrau, ein Direktor, ein Aktionär sowie mehrere Komplizen angeklagt. Die Ermittler sprechen von einer organisierten kriminellen Operation unter Einsatz modernster Krypto-Strukturen. Der Fall gilt als der bislang größte Prozess wegen Betrug mit Kryptowährungen in Taiwan.
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