- Grönländer fürchten um ihre Insel nach US-Drohungen.
- Die Insel ist Teil des dänischen Königreichs.
- Die US-Regierung erwägt einen Militäreinsatz in Grönland.
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"Die letzten Tage waren sehr, sehr schwierig - und emotional aufwühlend", sagte die Grönländerin Pitsi Karolussen dem dänischen Fernsehen in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. Viele ihrer Landsleute seien besorgt und machten sich Gedanken um die Zukunft der Insel. "Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf. Andererseits versuche ich auch, ruhig zu bleiben, weil wir nicht wissen, was passieren wird."
Grönländer in Nuuk: "Ich will nicht Amerikaner sein."
Das Verhältnis der Grönländer zu Dänemark ist nicht einfach. Bis 1953 war die Insel eine dänische Kolonie. Noch immer ist sie Teil des dänischen Königreichs - inzwischen aber weitgehend autonom. Zu den USA gehören will ein Großteil der Grönländer aber auch nicht. "Ich verstehe nicht, warum Trump denkt, dass wir ein Teil von Amerika werden sollten", sagte Erik Kuitse aus Nuuk dem dänischen Rundfunk. "Ich will nicht Amerikaner sein. Ich bin Grönländer mit einer Verbindung zu Dänemark, und das ist völlig in Ordnung so."
Die US-Regierung hat ihre Drohungen in Bezug auf Grönland zuletzt massiv verschärft. Das Weiße Haus schließt einen Militäreinsatz ausdrücklich nicht aus, während der Außenminister Berichten zufolge von einem Kauf der Arktisinsel spricht. Die Unsicherheit beunruhigt Grönländer wie Pitsi Karolussen: "Wir wollen uns hier in unserem Land sicher fühlen können."/wbj/DP/nas
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