Die Waffensysteme seien bereits in den ukrainischen Streitkräften eingeführt. Es bedürfe also keiner zusätzlichen Ausbildung. Um welchen Typ Waffensystem es sich handelt, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Die Bundesregierung hatte angekündigt, über Details der Waffenhilfe für die Ukraine nicht mehr öffentlich zu berichten.
Verteidigungsminister unterzeichnen Vereinbarung
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein ukrainischer Amtskollege Rustem Umjerow unterzeichneten eine zuvor von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigte Kooperationsvereinbarung zur Beschaffung weitreichender Waffen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sieht diese eine Finanzierung der Produktion solcher Waffen in der Ukraine vor. Merz hatte von einer Zusammenarbeit auch auf industrieller Ebene gesprochen, die sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland stattfinden könne.
Zugesagt wurde dem von Russland angegriffenen Land laut der Mitteilung auch eine weitere Unterstützung mit Munition und anderen Waffen sowie Hilfe bei der Instandsetzung, dem Erhalt der Satellitenkommunikation und der Versorgung mit medizinischer Ausrüstung. Das Unterstützungspaket habe einen Umfang von fünf Milliarden Euro. Das Geld sei vom Bundestag bereits bewilligt./jr/DP/jha
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