- Die Bank J. Safra Sarasin AG wurde verurteilt.
- Sie erhielt eine Strafe von 3,5 Millionen Franken.
- Die Straftat umfasste 71 Millionen Franken Geldwäsche.
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Den Umfang der Straftat bezifferte die Bundesanwaltschaft mit 71 Millionen Franken (rund 75 Mio. Euro). Die Buße beträgt 3,5 Millionen Franken.
Die Ermittlungen in der "Affäre Lava Jato" begannen 2018, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Bei der Bank seien Konten genutzt worden, um Schmiergeldzahlungen von Unternehmen aus der Erdöl- und Baubranche zu empfangen und weiterzuleiten. Gelder seien an Führungskräfte des staatlichen brasilianischen Erdölunternehmens Petrobras geflossen.
Auch Petrobras hatte Konten bei der ehemaligen Schweizer Privatbank Sarasin, die seit mehr als zehn Jahren zur brasilianischen Safra-Gruppe gehört. "Diese Fehlleistungen beeinträchtigten die Integrität des Schweizer Finanzplatzes", teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Parteien hätten auf Einspruch gegen den Strafbefehl verzichtet, er sei also rechtskräftig./oe/DP/nas
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