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Gasvorrat: EU-Parlament will mehr Flexibilität

STRASSBURG (dpa-AFX) - Das EU-Parlament will an der Pflicht zur Befüllung von Europas Gasspeichern bis Ende 2027 festhalten. In Straßburg stimmten die Abgeordneten dabei allerdings mehrheitlich für mehr Flexibilität, um Spekulationen auf dem Gasmarkt einzudämmen und die Preise zu senken.

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Flaggen vor dem EU-Parlament in Straßburg.
Quelle: - pixabay.com:

Bislang müssen die Gasspeicher in der EU bis zum 1. November zu 90 Prozent gefüllt sein. Die Gasspeicherverordnung wurde Mitte 2022 erlassen und soll die Gasversorgung der EU sicherstellen.

Die Parlamentarier schlagen vor, das Befüllungsziel auf 83 Prozent zu senken, zudem solle es zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen dem 1. Oktober und dem 1. Dezember eines jeden Jahres erreicht werden müssen. Die Mitgliedstaaten sollten demnach die Möglichkeit haben, bei ungünstigen Marktbedingungen, wie beispielsweise Versorgungsunterbrechungen oder hoher Nachfrage, um bis zu vier Prozentpunkte vom Füllungsziel abzuweichen.

Die Position des Parlaments geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission zurück. Auch die EU-Länder hatten sich bereits für mehr Flexibilität ausgesprochen. Sie müssen jetzt mit dem Parlament verhandeln, bevor neue Vorschriften in Kraft treten können./rdz/DP/jha


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