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Frankreich und Griechenland stärken Zyperns Luftabwehr

NIKOSIA (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt von Akrotiri verstärken EU-Staaten ihre militärische Präsenz auf der EU-Inselrepublik Zypern. Nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur KYPE entsendet Frankreich auf Bitten der Republik Zypern Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum.

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Paris aus der Luft.
Quelle: - pixabay.com:

Der zyprische Präsident Nikos Christodoulidis habe Bundeskanzler Friedrich Merz telefonisch über die jüngsten Ereignisse informiert, berichtete die Nachrichtenagentur weiter.

Griechenland verlegt Kampfjets und Fregatten

Bereits am Montag hatte Griechenland vier F-16 Kampfflugzeuge auf die Insel verlegt. Zudem befinden sich zwei griechische Fregatten auf dem Weg in das Seegebiet rund um Zypern, um die maritime Sicherheit sowie die Luftverteidigung der Inselrepublik zu verstärken. Britische Medien berichteten, auch das Vereinigte Königreich plane, eines seiner Kriegsschiffe zu entsenden, das zur Luftabwehr Zyperns beitragen könnte.

Angriff auf britischen Stützpunkt

In der Nacht zum Montag war der britische Stützpunkt von Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol mit einer Drohne angegriffen worden. Nach Regierungsangaben wurden später zwei weitere Drohnen abgefangen. Die auf dem britischen Stützpunkt nahe Limassol niedergegangene Drohne sei vom Typ "Shahed" gewesen, teilte Präsident Christodoulidis mit. Diese Drohnen werden vor allem im Iran produziert. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Drohnen könnten aus dem Libanon gestartet worden sein./tt/DP/stw

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