- Flexstrom-Insolvenzverfahren wird 2026 abgeschlossen.
- Etwa 370.000 Gläubiger erhalten eine Auszahlung.
- Die Forderungen überstiegen eine halbe Milliarde Euro.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Üblicherweise erhalten die Kunden als Gläubiger in solchen Verfahren nur einen geringen Teil ihrer Forderung, häufig einen einstelligen Prozentsatz. Bei den Flexstrom-Gläubigern handelt es sich vor allem um Strom- und Gaskunden, die im Voraus oft dreistellige Euro-Beträge an Flexstrom oder eine der Töchter Optimalgrün, Löwenzahn Energie und Flexgas überwiesen hatten.
Mammut-Insolvenzverfahren
Die aktuelle Zahl der Gläubiger gibt der Insolvenzverwalter mit etwa 370.000 an. Zu Beginn des Verfahrens waren es 835.000; nicht alle meldeten Forderungen an. Von diesen Zahlen ausgehend hatte Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger vom größten Insolvenzverfahren der deutschen Geschichte gesprochen. Die Forderungen übertrafen eine halbe Milliarde Euro.
Flexstrom war mit einem umstrittenen Geschäftsmodell groß geworden. Der Berliner Anbieter hatte Kunden mit Stromtarifen gelockt, die die Kosten oft erst im zweiten oder dritten Jahr nach Vertragsschluss deckten. Kunden bekamen die günstigsten Tarife nur, wenn sie schon lange im Voraus zahlten. Viele kündigten bereits nach einem Jahr, sodass die Rechnung des Unternehmens nicht aufging. 2013 meldete Flexstrom Insolvenz an./maa/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.