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dpa-AFX  | 
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Fischer-Gruppe trotzt Unsicherheiten und setzt auf Wachstum

WALDACHTAL (dpa-AFX) - Die für ihre Befestigungstechnik bekannte Unternehmensgruppe Fischer hat sich 2025 gut geschlagen. Das Familienunternehmen erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von 1,05 Milliarden Euro trotz des Verkaufs des Autogeschäfts, teilte ein Sprecher in Waldachtal (Kreis Freudenstadt) mit. Der größte Bereich Befestigungssysteme legte dabei währungsbereinigt um drei Prozent zu. Angaben zum Gewinn wurden keine gemacht. 2024 hatte das Unternehmen beim Umsatz mit einem Plus von einem Prozent auf 1,11 Milliarden Euro abgeschlossen.

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Für das laufende Jahr strebt das Unternehmen ein Umsatzwachstum an. Eine genaue Prognose wagte es nicht. Voraussichtlich werde 2026 das Wachstum von geopolitischen Rahmenbedingungen geprägt sein, die sich der unmittelbaren Einflussnahme der Industrie entzögen. Herausforderungen in Deutschland seien weiterhin die hohen Energiekosten und hohe bürokratische Hürden in der Europäischen Union.

Die breite internationale Aufstellung habe es der Unternehmensgruppe 2025 ermöglicht, weitgehend unabhängig von negativen geopolitischen Einflüssen zu agieren. Es werde in rund 120 Länder exportiert. Weltweit werden 4.800 Männer und Frauen beschäftigt. Der Bereich Fischertechnik, der unter anderem technische Bausätze für Kinder herstellt, habe im vergangenen Jahr ein insgesamt stabiles Bild gezeigt.

Neue Landesgesellschaft in Saudi-Arabien

2024 hatte sich Fischer wegen Unsicherheiten in der Automobilbranche samt eingebrochener Absatzzahlen von der Automotive-Sparte getrennt. An dem früheren Standort in Horb soll in ein neues Chemiewerk für weiteres Wachstum investiert werden. Im Fokus stünden Sortimente für Bauwerkssanierung und Brandschutz.

Angesichts gigantischer Bauprojekte in Saudi-Arabien ist die Unternehmensgruppe nun mit einer eigenen Landesgesellschaft in dem Königreich vertreten. Die Gesellschaft ist weltweit die 51. des Familienunternehmens aus dem Nordschwarzwald. Sie hat ihren Sitz den Angaben zufolge in der Hauptstadt Riad. In drei weiteren Städten gebe es Standorte, in Dammam mit Produktion./ols/DP/zb

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