- Deutsche Unternehmen planen Investitionen in der Ukraine.
- Viele Firmen blieben trotz Schwierigkeiten treu.
- EU-Beitritt der Ukraine wird noch einige Jahre dauern.
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Deutsche Firmen, die bereits vor Kriegsbeginn in der Ukraine gewesen seien, sind laut Harms dem Standort fast ausnahmslos treu geblieben, trotz schwierigster Bedingungen: "Der Wiederaufbau findet bereits heute statt, und die ukrainische Wirtschaft wächst."
Die angestrebte wirtschaftliche Integration des Landes in den europäischen Binnenmarkt und die Übernahme von EU-Standards sorgten für zusätzliche Impulse. Das EU-Regelwerk wirke als wichtiger Reformanker im Land. Der Beitritt der Ukraine zur EU wird nach Einschätzung der Bundesregierung allerdings noch einige Jahre dauern.
Planungssicherheit schaffen
Der Wirtschaftsverband spricht sich dafür aus, die Ukraine bereits früh in einzelnen Bereichen enger einzubinden, etwa beim Zugang zum europäischen Binnenmarkt oder bei der Integration in europäische Infrastrukturen. "Das schafft Planungssicherheit für Unternehmen und erleichtert langfristige Investitionsentscheidungen", sagte Harms.
Damit Investitionen noch stärker Fahrt aufnehmen können, müssen aus Sicht des Ost-Ausschusses Hemmnisse wie eingeschränkte Versicherbarkeit, Finanzierungslücken und regulatorische Unsicherheiten abgebaut werden. Notwendig seien weitergehende staatliche Garantien, transparente Vergabeverfahren sowie Fortschritte bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung./sl/DP/zb
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