Finanzexperte gesteht: "Ich lag bei Bitcoin falsch"
Dr. Andreas Beck verkaufte einen Bitcoin für zwei Garagen. Warum ihn der BTC-Kurs überrascht hat und wie er heute zur Kryptowährung steht.
In der deutschsprachigen Finfluencer-Szene ist er seit Jahren eines der bekanntesten Gesichter: Dr. Andreas Beck, der für seine nüchternen Analysen bekannte Portfoliomanager aus München. Doch zu Bitcoin äußerte er sich in der Vergangenheit skeptisch.
Zwar hielt er zeitweise selbst einen ganzen BTC, aber Anfang Dezember 2024 erklärte er, diesen mit Gewinn verkauft zu haben. Der Grund: “Ich hatte die Möglichkeit, zwei Tiefgaragenplätze in München zu kaufen.”
Die Krypto-Leitwährung pendelte damals zwischen etwa 90.000 und 98.000 US-Dollar. Im Moment des Schreibens steht der Bitcoin-Kurs bei 110.800 US-Dollar, noch immer rund 11 Prozent unter dem Allzeithoch vom 14. August.
Von Moderator Mario Lochner in einem neuen Gespräch danach befragt, meint der Portfoliomanager augenzwinkernd: “Die Garagen gebe ich nie wieder her, weil da kann man nämlich parken.” Dennoch habe er nicht erwartet, dass “diese Welle so lange läuft”.
Beck ergänzt: “Dass Bitcoin so eine Dimension annimmt, dass Trump so darauf anspringt, dass es jetzt ETFs auf Bitcoin gibt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Er passt nicht in unsere Konzepte, aber da lag ich halt falsch.”
Eine klare Stellungnahme zur Kryptowährung vermeidet er aber vorerst. Stattdessen sagt der Diplom-Mathematiker mit einem Lachen: “Geld ist nicht alles. Man muss auch parken.”
Im Jahr 2019 startete Beck seinen Fonds “Global Portfolio One”, mit dem er neue Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung direkt in die Praxis umsetzen will. Seit der Auflage erzielte das Produkt eine Euro-Rendite von beachtlichen 61 Prozent.
Während Bitcoin in dem über verschiedene Anlageklassen hinweg diversifizierten Fonds bislang keinen Platz hat, ist der klassische Wertspeicher Gold ein wichtiger Teil der Reserve. Mit 3.666 US-Dollar erreichte das glänzende Edelmetall heute ein neues Allzeithoch.
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