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Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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EZB im Wartemodus

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EZB ohne Handlungsdruck


Nachdem die Notenbank in Großbritannien die Leitzinsen gestern unverändert bei 3,75 % belassen hatte, startete auch die EZB das neue Jahr mit einer weiteren Zinspause. In der Eurozone gab es zuletzt positive Wirtschaftsentwicklungen, und angesichts der weiter sinkenden Inflationsgefahr im Januar bestand für die EZB kein Handlungsbedarf. Die Teuerungsrate rutschte im Januar mit 1,7 % sogar unter das 2%-Ziel der EZB. Daher hat die EZB die Leitzinsen unverändert belassen. Der Einlagesatz blieb unverändert bei 2 %. Die EZB dürfte nun zunächst abwarten, wie der Führungswechsel bei der US-Notenbank von Jerome Powell zu Kevin Warsh vollzogen wird. Sollten keine erheblichen äußeren Störungen auftreten – immerhin hat die EZB bereits betont, bei ungeordneten Marktbewegungen einzugreifen –, könnte sich für EZB-Präsidentin Christine Lagarde und ihr Direktorium ein vergleichsweise ruhiges Jahr abzeichnen. Europas Anleger hielten sich bereits im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung mit Engagements zurück und richteten stattdessen ihren Fokus auf die Ausblicke und Kommentare von Ratschefin Christine Lagarde. Der Mangel an Hinweisen zum weiteren geldpolitischen Fahrplan verunsicherte jedoch die Investoren. DAX und Euro Stoxx 50 traten bis zum Nachmittag auf der Stelle und gingen letztendlich mit einem Minus von jeweils 0,5 % und 0,75 % aus dem Handel.

Ausverkauf bei Bitcoin

Die allgemeine Risikoaversion an den Finanzmärkten, die Kursrücksetzer bei Technologieaktien und Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Geldpolitik der US-Notenbank Fed haben den Kursverfall der ältesten Kryptowährung, Bitcoin, weiter verstärkt. Gestern rutschte der Kurs unter 70.000 USD und notiert heute Morgen, nach einem temporären Einbruch auf 60.000 USD, bei rund 65.000 USD. Damit lösten sich sämtliche Gewinne seit dem Wahlsieg Trumps – einem Befürworter von Kryptowährungen – in Luft auf. Für markttechnische Analysen zu Bitcoin und Ethereum empfehlen wir die Publikation Krypto Markttechnik Weekly im LBBW Markets Portal (siehe Ausgabe vom 2.2.2026).

Auftragsboom zum Jahresende


Nach einer langen Krise in der deutschen Industrie zeichnet sich derzeit eine Trendwende ab. Die deutsche Industrie verzeichnete im Dezember das größte Auftragsplus seit Dezember 2023. Das Neugeschäft legte den vierten Monat in Folge – auch dank staatlicher Investitionen – um 7,8 % zum Vormonat zu, wie Destatis gestern mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat steht beim Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe sogar ein Plus von 13 % auf dem Tableau– die höchste Jahreswachstumsrate seit Juli 2021. Zwar gab der Sonderfaktor Großaufträge den Ausschlag für den gewaltigen Anstieg. Aber auch der um Großaufträge bereinigte Auftragseingang legte erneut zu. In Summe sieht diese Entwicklung stark nach einer Trendwende aus. Wir haben erstmals seit längerer Zeit Grund zur Zuversicht. Zumindest die Prognose, dass das deutsche BIP im laufenden Jahr um rund 1 % zulegen wird, erscheint durchaus realistisch.

Arbeitsmarktdaten für nächste Woche


Aufgrund des teilweisen Regierungsstillstands in den USA wird das Bureau of Labor Statistics (BLS) den für heute geplanten Arbeitsmarktbericht für Januar nicht veröffentlichen. Das BLS, Teil des Arbeitsministeriums, war nur bis zum 30. Januar finanziert. Auch andere Berichte, wie die Erhebung über offene Stellen und die Arbeitskräftefluktuation im Dezember sowie die Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsdaten in Metropolregionen, werden verschoben. Aktuell ist die Veröffentlichung für den 11. Februar vorgesehen. Im Konsens erwarteten Analysten für Januar einen Stellenzuwachs von 70.000, nach 50.000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote dürfte nach der Reuters-Konsenschätzung unverändert bei 4,4 % gelegen haben. Abgesehen davon veröffentlicht die University of Michigan zum Wochenschluss ihre Februarauswertung zum US-Verbrauchervertrauen.


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Diese Publikation richtet sich ausschließlich an Empfänger in der EU, Schweiz und Liechtenstein. Diese Publikation wird von der LBBW nicht an Personen in den USA vertrieben und die LBBW beabsichtigt nicht, Personen in den USA anzusprechen.

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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

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Landesbank Baden-Württemberg
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart




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