- Herfried Münkler spricht von einer Weltordnung mit fünf Mächten.
- USA, China, Russland, EU und Indien sind diese Mächte.
- Münkler war Professor an der Humboldt-Universität in Berlin.
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Das wäre jedenfalls sinnvoller als in der gegenwärtigen Weltlage, die von Aktionen wie der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro geprägt sei, an das Völkerrecht zu erinnern. Beim Völkerrecht gebe es keinen Hüter, der die Regeln durchsetzen könnte, so Münkler.
Münkler sieht Neutralität als Position der Schwäche
"Das wird keine freundliche Weltordnung sein, die da auf uns zukommt", sagte Münkler. Aber fünf relevante Kräfte könnten eine machtbasierte Ordnung darstellen. Eine militärische Neutralität, wie sie Österreich pflege, sei nicht attraktiv. "In einer Weltordnung, wie wir sie jetzt haben, ist Neutralität eigentlich, sich freiwillig in eine Position der Schwäche und der relativen Bedeutungslosigkeit zu bringen."
Münkler war Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität in Berlin und gilt als führender Forscher zur Geschichte von Imperien./mrd/DP/zb
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