Im Zentrum der Plattform steht die hauseigene KI BayesShield. Das System wurde mit mehr als 22 Milliarden ausgeführten Retail Trades trainiert und soll menschliche Einschätzungen mit maschineller Mustererkennung kombinieren. Erkennt die KI in einer Nutzer Prognose eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit, setzt UpsideOnly daraufhin einen echten Trade mit Unternehmenskapital um. Gewinne werden anschließend mit den Nutzern geteilt. Sollte ein Trade verlieren oder gar nicht erst ausgeführt werden, verlieren die Teilnehmer laut Unternehmen kein Geld.
Das Unternehmen beschreibt UpsideOnly als Gegenmodell zu klassischen Trading-Plattformen. Laut Perpetuals CEO Patrick Gruhn würden viele Anbieter davon profitieren, dass Privatanleger Geld verlieren: “Ich habe mehr als ein Jahrzehnt in dieser Branche verbracht und immer wieder beobachtet, wie sich dasselbe abspielte. Plattformen, die darauf ausgelegt sind, Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen, die es sich am wenigsten leisten können, es zu verlieren, und die ihnen als Investition verkauft werden.
Für Prognosen ist keine Einzahlung notwendig. Wer jedoch mindestens einen US-Dollar hinterlegt, soll höhere Auszahlungen erhalten. Damit will UpsideOnly Bots reduzieren und zuverlässigere Marktprognosen fördern. Die Einlagen werden nicht für Trades verwendet, sondern extern in US-Staatsanleihen verwahrt und können jederzeit ausgezahlt werden.
KI-Trading gehört seit Monaten zu den meistdiskutierten Themen an den Finanzmärkten. Immer mehr Unternehmen versuchen, künstliche Intelligenz für Marktprognosen und Handelsentscheidungen einzusetzen. Vor allem im Krypto-Sektor hoffen viele Anleger auf Systeme, die Trends schneller erkennen als menschliche Trader.
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