Zu dem geforderten Sicherheitsstandard zählen strengere Zugangskontrollen, umfassendere Hintergrund-Checks von Mitarbeitern und der bessere Schutz von IT-Systemen vor Missbrauch. Es solle für organisierte Verbrecher nicht möglich sein, Schwachstellen in der Infrastruktur auszunutzen und von einem stärker geschützten Hafen zu einem weniger geschützten auszuweichen.
Ein weiteres Anliegen der Initiative ist die Verbesserung im Austausch von Informationen zu Schmuggelrouten und Methoden der Kriminellen. Außerdem sollen anonyme Hotlines eingerichtet werden, über die Hafen-Angestellte verdächtige Aktivitäten melden können. Neben Deutschland sind Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und die Niederlande an der Initiative beteiligt.
Kriminelle nutzen Häfen, um illegale Ware mit Containern in die EU zu schaffen. Vor allem für den Drogenhandel spielen die großen europäischen Häfen wie Antwerpen, Rotterdam oder Hamburg eine wichtige Rolle.
Im Januar vergangenen Jahres hatte sich mit Beteiligung der EU-Kommission bereits eine europäische Hafenallianz gegen Drogenschmuggel gegründet. Unter anderem sollen Zollbehörden gezieltere Kontrollen in den Häfen vornehmen können und Kriminelle mit Unterstützung von Europol und der Europäischen Staatsanwaltschaft effektiver verfolgt werden./mah/DP/zb
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