Getragen wird das auch von institutionellen Käufern wie BitMine, das seinen Stake seit Ende 2025 ungefähr verzwölffacht hat. Für Staker hat der Andrang jedoch einen Nachteil. Je mehr Ether gestakt ist, desto kleiner fällt die Belohnung für jeden einzelnen aus. Die Rendite sank von 2,81 auf 2,63 Prozent.
Gesunken sind auch die Kosten für Nutzer. Eine durchschnittliche Transaktion auf Ethereum kostete im dritten Quartal rund zwei Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Möglich machte das vor allem das Fusaka Update, das die Kapazität pro Block um ein Drittel erhöht hat.
Auch bei Solana erreichte das Staking einen Höchststand: 69 Prozent des gesamten Angebots sind im Staking gebunden. Ähnlich wie bei Ethereum bauten Krypto-Treasury-Firmen ihre Bestände deutlich aus**.** Die Rendite fiel von 6,38 auf 5,99 Prozent, vor allem weil das Netzwerk planmäßig weniger neue SOL ausgibt.
Zulegen konnten laut Bitwise vor allem Bereiche, wo traditionelle Finanzprodukte wie Aktien oder Indizes auf die Blockchain kommen. Die kürzlich gestartete Robinhood Chain, ein Layer 2 auf Ethereum, verzeichnete in ihrem ersten Quartal 14,05 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen mit tokenisierten Aktien, doppelt so viel wie Solana im selben Zeitraum. Der Großteil davon fiel allerdings in den September, und ob sich das Niveau halten kann, wird sich noch zeigen.
Bei Hyperliquid zeigt sich derselbe Trend. Mehr als ein Drittel des Handels mit unbefristeten Terminkontrakten, sogenannten Perpetuals, entfiel auf Märkte ohne Krypto-Bezug, vor allem auf Aktien und Indizes** **wie den Nasdaq-100 und den S&P 500. Die Einnahmen des Protokolls stiegen um knapp 25 Prozent, die Staking-Rendite blieb mit 2,24 Prozent nahezu unverändert.
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