Erste Finanzaufsicht warnt vor Krypto-Anbietern ohne MiCA-Lizenz

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Münzen, die repräsentativ für Ethereum stehen.
- © Lightboxx/iStock / Getty Images Plus/Getty Images

Nach dem Ende der MiCA-Übergangsfrist geht die erste europäische Finanzaufsicht gegen Krypto-Anbieter ohne Zulassung vor. Die belgische Finanzaufsicht FSMA warnte Verbraucher nun vor sechs Krypto-Dienstleistern, die ohne die erforderliche MiCA-Zulassung tätig seien. Betroffen sind Aurum Foundation, Bank Bit, Bithf Pro, Dxago, Global Dynamic Trade und ZeriaFunding. Die Behörde hat alle sechs Unternehmen auf ihre Liste betrügerischer Krypto-Dienstleister gesetzt. Zudem rät sie ausdrücklich: “Nehmen Sie diese Angebote nicht an”.

Verbraucher sollen MiCA-Lizenz prüfen

Seit Ende 2024 gilt mit der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) ein einheitlicher Rechtsrahmen für Krypto-Dienstleister in der Europäischen Union. Für bereits bestehende Anbieter endete die Übergangsfrist am 1. Juli dieses Jahres. Seitdem dürfen Krypto-Dienstleistungen grundsätzlich nur noch mit einer gültigen MiCA-Lizenz angeboten werden. Die FSMA empfiehlt Verbrauchern deshalb, vor der Nutzung einer Plattform das offizielle Register der zugelassenen Dienstleister zu prüfen.

Die Warnung zeigt, dass die europäischen Aufsichtsbehörden nach dem Ende der MiCA-Übergangsfrist verstärkt gegen Anbieter ohne Zulassung vorgehen. Für Krypto-Unternehmen ohne MiCA-Lizenz dürfte der Spielraum in der Europäischen Union weiter schrumpfen. Was das für Anleger bedeutet, lest ihr hier: Binance und das Europa-Aus: Was Anleger jetzt wissen müssen

Welche Krypto-Börsen bereits über eine MiCA-Lizenz verfügen, zeigt unsere Übersicht. Hier gehts zum Vergleich aller EU-regulierten Anbieter.



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