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Entwarnung nach Berichten über Raketenstart in Richtung Zypern

NIKOSIA (dpa-AFX) - Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts aus dem Libanon hat Zypern seinen Luftraum vorübergehend geschlossen. Die Regierung gab kurz darauf Entwarnung: "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt", erklärte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis.

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Start eines Space Shuttle (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com / CC0:

Die Sperrung hatte unmittelbare Folgen für den Flugverkehr: Mindestens ein Flug von Athen nach Larnaka musste umkehren. Ein Passagier berichtete griechischen Medien, der Pilot habe "militärische Gründe" für die Rückkehr genannt. Ein weiteres Passagierflugzeug musste mehrere Runden über Zypern drehen, bevor es in Larnaka landen konnte, wie zyprische Medien berichteten.

Personal der US-Botschaft sucht Schutz im Keller

Laut dem zyprischen Rundfunk RIK begab sich das Personal der US-Botschaft in Nikosia vorübergehend in den Keller der Vertretung. Zwei seit Montag auf der Insel stationierte griechische F-16-Kampfjets nahmen an der Such- und Abfangaktion teil, wie RIK berichtete.

Hintergrund der erhöhten Alarmbereitschaft ist ein Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri nahe Limassol in der Nacht zum Montag. Zwei weitere Drohnen wurden abgefangen. Die Drohnen kamen vermutlich aus dem rund 200 Kilometer entfernten Libanon.

Internationale Verstärkung in der Region

Mehrere Nato- und EU-Staaten verstärken nun ihre militärische Präsenz in der Region. Großbritannien kündigte den Einsatz von Hubschraubern zur Drohnenabwehr sowie die Entsendung eines Kriegsschiffs an. Frankreich plant laut der staatlichen Nachrichtenagentur Cyprus News Agency (KYPE/CNA) die Verlegung von Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systemen sowie einer Fregatte ins östliche Mittelmeer. Griechenland hat bereits vier F-16 nach Zypern entsandt; zwei griechische Fregatten trafen am Mittwoch vor Zypern ein./tt/DP/zb

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