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Einmal 30% - und einmal 60% Kurspotenzial: Warum diese 2 Konsum-Aktien jetzt reizen

LVMH leidet unter dem Nahost-Konflikt, EssilorLuxottica unter Smart-Brillen-Sorgen. Doch die UBS bleibt bullish. Sind die Rückschläge schon zu weit gegangen?
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LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) ist ein global führender französischer Luxusonzern, der in den Bereichen Mode, Lederwaren, Parfüm, Kosmetik, Uhren, Schmuck sowie Wein und Spirituosen tätig ist.
Quelle: - ©unsplash.com
EssilorLuxottica SA 207,70 € EssilorLuxottica SA Chart +0,24%
Zugehörige Wertpapiere:
LVMH - Moet Hennessy Louis Vuitton. 488,60 € LVMH - Moet Hennessy Louis Vuitton SE Chart -0,86%
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Die UBS bleibt trotz neuer Unsicherheiten bei zwei wichtigen europäischen Konsumtiteln optimistisch. Sowohl bei LVMH als auch bei EssilorLuxottica sehen die Analysten nach den jüngsten Entwicklungen mehr Chancen als Risiken.

Bei LVMH fielen die Zahlen für das erste Quartal nach Einschätzung der Schweizer Großbank weitgehend im Rahmen der eigenen Erwartungen aus, lagen aber leicht unter dem Marktkonsens.

Der organische Konzernumsatz stieg um ein Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Die wichtige Sparte Mode und Lederwaren ging dagegen um zwei Prozent zurück. Laut der UBS war dafür vor allem der Konflikt im Nahen Osten verantwortlich, der das Wachstum zusätzlich belastete. Ohne diesen Effekt wäre das Geschäft im März weitgehend stabil verlaufen.

Gleichzeitig sieht die Bank die grundlegende Entwicklung weiter in die richtige Richtung laufen. Vor allem bei Dior sei eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal zu erkennen. Zudem hätten sich fast alle Kundengruppen schrittweise erholt. Eine Ausnahme blieben lediglich Käufer aus dem Nahen Osten.

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Trotz dieser Fortschritte senkt die UBS nun ihre Schätzungen. Die Analysten gehen davon aus, dass die Störungen im Nahen Osten das gesamte zweite Quartal belasten werden. Für die Sparte Mode und Lederwaren erwarten sie deshalb im zweiten Quartal nun ein Minus von ein Prozent statt eines zuvor erwarteten Wachstums von vier Prozent.

Die Gewinnprognose je Aktie für die Geschäftsjahre 2026 bis 2028 sinkt um rund drei Prozent. An der Kaufempfehlung und dem Kursziel von 640 Euro hält die UBS dennoch fest. Daraus ergibt sich für die Aktie ein Aufwärtspotenzial von gut 30 Prozent. Aus Sicht der Bank sind bei einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 19 für 2027 viele Risiken bereits eingepreist.

Auch bei EssilorLuxottica bleibt die UBS auf Kaufkurs

Der Brillenkonzern war zuletzt unter Druck geraten, weil Anleger Sorgen über stärkeren Wettbewerb bei Smart-Brillen hatten. Seit dem Aufkommen dieser Bedenken gingen mehr als 20 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Die Bank hält diese Reaktion für überzogen.

Nach Einschätzung der Analysten berücksichtigt der Markt derzeit weder das Potenzial der eigenen Smart-Brillen noch mögliche zusätzliche Umsätze über das starke Filialnetz des Konzerns ausreichend. Gerade das sei bemerkenswert, weil EssilorLuxottica im Bereich Smart-Brillen früh Erfolge erzielt habe und sich damit die Erwartungen an das Unternehmen spürbar erhöht hätten.

Rückenwind sieht die UBS auch in einer Anfang März durchgeführten Umfrage unter US-Verbrauchern. Demnach planen 69 Prozent der Befragten grundsätzlich den Kauf einer Smart-Brille. 79 Prozent davon wollen dies innerhalb der nächsten zwölf Monate tun.

Zudem zeigten 81 Prozent der bisherigen Nutzer Interesse an Korrektionsgläsern. Das könnte den geplanten Produkteinführungen im zweiten Quartal zusätzlichen Schub geben. Die UBS rechnet deshalb für das erste Quartal mit einem Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis von 12 Prozent.

Die Kaufempfehlung für EssilorLuxottica bleibt bestehen. Das Kursziel sinkt allerdings von 347 auf 315 Euro, wenngleich sich das Kurspotenzial von etwa 60 Prozent weiterhin sehen lassen kann. Grund für die Anpassung sind niedrigere Bewertungen bei Wettbewerbern. Aus Sicht der UBS spiegelt der aktuelle Kurs ein zu pessimistisches Szenario wider. Genau das könnte die Aktie nun aber wieder interessant machen.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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