ROUNDUP: Höhere Preise treiben Gewinn von K+S an - Gewinnausblick eingegrenzt
KASSEL - Weiterhin hohe Preise für margenstärkere Produkte haben dem Dünger- und Salzkonzern K+S im dritten Quartal Rückenwind beschert. Trotz eines - auch wegen Wartungsarbeiten - geringeren Absatzes stieg der Umsatz im Jahresvergleich um eineinhalb Prozent auf 879 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Kassel mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um rund zwei Drittel auf 111 Millionen Euro zu. Während Analysten beim Umsatz mehr erwartet hatten, lag das Ebitda etwas über den Schätzungen.
ROUNDUP: Adyen will weiter zweistellig und profitabel wachsen - Aktie im Plus
AMSTERDAM - Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen hat sich für die kommenden Jahre weiterhin ein zweistelliges Wachstum auf die Fahnen geschrieben. Nach 2026 sollen die Erlöse jährlich um rund 20 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Amsterdam im Rahmen seines Investorentages mit. Dies entspricht in etwa den Analysten-Erwartungen. Einige Experten hatten jedoch befürchtet, dass der Konzern sich Wachstumsziele unterhalb der 20-Prozent-Marke setzt.
ROUNDUP: Online-Apotheke Redcare tauscht Finanzchef aus - Aktie zieht an
SEVENUM - Veränderungen im Vorstand bei der Online-Apotheke Redcare Pharmacy : Hendrik Krampe soll mit Wirkung zum 1. Dezember Finanzvorstand werden, wie das Unternehmen am Montagabend nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Er trete die Nachfolge von Jasper Eenhorst an, der aus dem Vorstand ausgeschieden sei, "um neue berufliche Chancen zu ergreifen", so Redcare Pharmacy ("Shop Apotheke"). Über die Bestellung von Krampe werde die jährliche Hauptversammlung im April 2026 im Rahmen ihrer Tagesordnung beraten. Die in den vergangenen Monate schwer gebeutelte Aktie erholte sich am Dienstag.
ROUNDUP: Geschäft von Ströer bleibt unter Druck - Erholungssignale für 2026
KÖLN - Der Werbevermarkter Ströer hat auch im dritten Quartal unter der mauen Konjunktur gelitten. Umsatz und Gewinn gingen zurück, wie aus dem am Dienstag in Köln vorgelegten Quartalsbericht hervorgeht. Dabei blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Die Mitte September wegen der US-Zollpolitik gesenkten Jahresziele bestätigte Ströer, zeigte sich aber zuversichtlich, dass es bald wieder aufwärts geht. An der Börse zogen Anleger sich weiter zurück.
ROUNDUP: Spezialpharmaunternehmen Medios schlägt sich besser als gedacht
BERLIN - Florierende Arzneimittelverkäufe und ein starkes internationales Geschäft haben das Spezialpharmaunternehmen Medios im dritten Quartal angetrieben. Damit schnitten die Berliner unerwartet stark ab. Vorstandschef Matthias Gärtner bestätigte bei der Zahlenvorlage am Dienstag die Jahresziele. "Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Geschäftsentwicklung", sagte der scheidende Manager, der zum Jahresende das Unternehmen verlässt. Wie bereits bekannt, wird Thomas Meier sein Nachfolger zum 1. Februar 2026. An der Börse ging es nach der Zahlenvorlage kräftig aufwärts.
Sony rechnet dank Kameranachfrage mit mehr operativem Gewinn
TOKIO - Der Elektronik- und Entertainment-Riese Sony erwartet nach einem überraschend guten zweiten Quartal und wegen geringerer Zollbelastungen im laufenden Geschäftsjahr einen höheren operativen Gewinn als bisher. So dürfte dieser im fortgeführten Geschäft nun bei rund 1,43 Billionen Yen (rund 8 Milliarden Euro) liegen, teilten die Japaner am Dienstag in Tokio mit. Bisher hatte Sony mit 100 Milliarden Yen weniger kalkuliert. Besser läuft es gegenüber den vorherigen Planungen vor allem im Geschäft mit Kamerasensoren und in der Musiksparte. Die Aktie stieg um mehr als 5 Prozent und baute damit das Jahresplus auf fast 40 Prozent aus.
ROUNDUP: United Internet steigert Ergebnis - Ionos will AdTech verkaufen
MONTABAUR - United Internet hat in den ersten neun Monaten des Jahres dank einer weiter gestiegenen Kundenzahl mehr verdient. Belastet wurde das Ergebnis jedoch weiter von Kosten für den Ausbau des Mobilfunknetzes der Tochter 1&1 . Die Internetdienstleister-Tochter Ionos will indessen den Geschäftsbereich AdTech verkaufen. An der Börse kamen die Nachrichten vom Dienstag jedoch nicht so gut an.
Patrizia optimistischer für Gewinn - Vorsichtiger für verwaltetes Vermögen 2025
AUGSBURG - Der Immobilien-Vermögensverwalter Patrizia blickt auch wegen Einsparungen optimistischer auf die Gewinnentwicklung im Gesamtjahr. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte 2025 nun 19 bis 24 Prozent erreichen und der operative Gewinn damit 50 bis 65 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bisher standen 15,2 bis 20,8 Prozent Margen sowie 40 bis 60 Millionen Euro operativer Gewinn im Plan. Allerdings laufe es mit Blick auf das eingeworbene Eigenkapital schlechter als gedacht und auch die Investmentaktivitäten für Kunden seien geringer, hieß es. Hinzu kämen Wechselkurseffekte. Daher rechnet der Vorstand für 2025 nun mit einem verwalteten Vermögen von 56 bis 60 Milliarden Euro, statt mit 58 bis 62 Milliarden.
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