- Die Waffenruhe im Iran-Krieg scheint gefährdet.
- Die Industrieproduktion in der Eurozone stieg um 0,4%.
- Die Inflation in Frankreich betrug im März 2,0%.
- Deeskalation im Iran-Konflikt - Diese 3 Aktien könnten jetzt stark profitieren! (hier klicken)
TEHERAN/WASHINGTON - Die Waffenruhe im Iran-Krieg scheint gefährdet. Irans Militärführung hat angesichts der US-Seeblockade mit einer Wiederaufnahme von Angriffen gedroht, sollte die Blockade der Straße von Hormus die Sicherheit von iranischen Handelsschiffen und Öltankern bedrohen, hieß es in einer Mitteilung der Militärführung, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.
ROUNDUP/Ifo: Iran-Krieg verstärkt Unsicherheit bei Unternehmen
MÜNCHEN - Wegen des Iran-Kriegs und seiner Folgen reagieren die Unternehmen in Deutschland einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge immer zurückhaltender. "Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft spürbar erhöht", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Für viele Unternehmen sind die Folgen für das eigene Geschäft derzeit schwer kalkulierbar."
Unionsfraktionsvize befürchtet Ausweitung der Energiekrise
BERLIN - Die aktuelle Energiekrise könnte sich nach Einschätzung von Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) noch erheblich ausweiten. Man bereite sich auf weitere Maßnahmen vor, sagte der Co-Chef der Taskforce der schwarz-roten Koalition zu den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs in Berlin.
Eurozone: Industrieproduktion steigt stärker als erwartet
LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Februar stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 0,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.
Frankreich: Inflation im März etwas höher als zunächst ermittelt - Jahresrate 2%
PARIS - Angesichts des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs hat die Inflation in Frankreich im März etwas stärker angezogen als zunächst ermittelt. Die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 2,0 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Dies entspricht der Zielmarke der Europäischen Zentralbank für den gesamten Euroraum.
ROUNDUP: SPD und CSU wollen Änderungen bei Gesundheitsreform
BERLIN - Nach Vorstellung der Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) melden die Koalitionspartner SPD und CSU noch größeren Änderungsbedarf an. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte in Berlin, es gebe momentan "eine gewisse Schlagseite" zu einer einseitigen Belastung der Versicherten. Noch auf den Tisch kommen könnte die Frage einer stärkeren Steuerfinanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger. Patientenvertreter, Krankenkassen und Opposition warnten vor zu vielen Lasten für Versicherte.
Lawrow: Russland kann Engpässe bei Öl (Rohöl) für China ausgleichen
PEKING/MOSKAU - Russland kann nach Worten von Außenminister Sergej Lawrow für China eventuelle Ölengpässe wegen des Iran-Kriegs ausgleichen. Das sagte Lawrow in Peking nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete.
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jkr
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.