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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.03.2026 - 17.00 Uhr

GESAMT-ROUNDUP 2: Ölpreis über 100 Dollar (Dollarkurs) - Bericht: G7 beraten über Reserven

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Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

NEW YORK/LONDON - Der Iran-Krieg hat die Ölpreise über die Marke von 100 US-Dollar katapultiert und schürt Sorgen vor Rückschlägen beim Wirtschaftswachstum. Für Entspannung sorgte ein Bericht, wonach die G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten erwägen, ihre nationalen Erdölreserven einzusetzen, um den Preisanstieg am Ölmarkt zu bremsen. Eine Entscheidung darüber fiel nach Angaben des französischen Finanzministers Roland Lescure noch nicht.

ROUNDUP/Deutschland: Industrieaufträge und Produktion ettäuschen im Januar

WIESBADEN - Daten aus der deutschen Industrie haben zu Jahresbeginn enttäuscht. So haben die Unternehmen im Januar deutlich weniger Aufträge erhalten als erwartet und die Produktion ist unerwartet gefallen.

Eurozone: Iran-Krieg belastet Sentix-Konjunkturindex

LIMBURG - Der Iran-Krieg hat die Bewertung der konjunkturellen Entwicklung durch Finanzmarktexperten merklich belastet. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator sank im März um 7,3 Punkte auf minus 3,1 Punkte, wie Sentix am Montag in Limburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf minus 3,0 Punkte erwartet. Zuvor hatte sich der Indikator noch drei Monate in Folge verbessert.

Starmer warnt vor wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs

LONDON - Mit einem Andauern des Krieges im Iran werden aus Sicht des britischen Premierministers Keir Starmer auch wirtschaftliche Folgen für die Menschen im Vereinigten Königreich wahrscheinlicher. Je länger die Situation andauere, desto wahrscheinlicher seien "Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, Auswirkungen auf das Leben und die Haushalte aller Menschen und alle Unternehmen", sagte Starmer in London.

Von der Leyen: EU kann alte Weltordnung nicht länger hüten

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert angesichts der internationalen Lage einen radikalen Kurswechsel in der europäischen Außenpolitik. Europa könne nicht länger ein Hüter der alten Weltordnung sein - sie sei Vergangenheit und werde nicht zurückkommen, sagte sie bei einem Treffen von EU-Botschaftern in Brüssel. Man werde die regelbasierte Ordnung immer verteidigen und bewahren, aber man könne sich nicht mehr darauf verlassen, dass sie der einzige Weg sei, die eigenen Interessen zu verteidigen.

Nur kleiner Teil von Deutschlands Rohölimporten aus Nahost

WIESBADEN - Deutschland hat seine Abhängigkeit von Rohöllieferungen in den vergangenen 20 Jahren deutlich verringert. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 75,7 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 Prozent weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer, wie die Wiesbadener Statistiker einordneten: 2025 sei gut ein Drittel (33,9 Prozent) weniger Rohöl eingeführt worden als noch 2005.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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