TEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Juni etwas eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) fiel um 0,5 Punkte auf 54,0 Punkte, wie das Institut am Montag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt diesen Rückgang erwartet. Damit liegt der Indikator aber weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Er signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem für die US-Wirtschaft wichtigen Dienstleistungsbereich.
BERLIN - Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf für den Haushalt 2027 beschlossen. Die Pläne sehen höhere Ausgaben und mehr Schulden vor.
Rutte ruft zu weiterer Unterstützung für die Ukraine auf
ANKARA - Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Verbündeten vor ihrem Gipfeltreffen in Ankara zu weiterer Unterstützung für den Abwehrkampf der Ukraine aufgerufen. "Die Ukraine verändert derzeit dank des Mutes, des Engagements und des Einfallsreichtums ihrer Streitkräfte die Dynamik auf dem Gefechtsfeld", sagte der Niederländer in Ankara.
ROUNDUP: Änderungen bei Gesundheits-Sparpaket in Sicht
BERLIN - Bei den Sparplänen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für stabile Krankenkassenbeiträge zeichnen sich noch Änderungen ab. Kurz vor der angestrebten Verabschiedung im Bundestag ringen Union und SPD um Verständigungen in mehreren Punkten. Dazu zählen Änderungen bei Maßnahmen für Versicherte und die Pharmabranche sowie beim Beitrag des Bundes, wie aus einer vorläufigen Übersicht hervorgeht. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen Bewegung in die richtige Richtung - mahnen aber, beim Sparziel Kurs zu halten.
ROUNDUP 2: Auftragsplus sorgt für Hoffnungsschimmer in deutscher Industrie
WIESBADEN - Hoffnungsschimmer für die angeschlagene deutsche Industrie: Nach dem Rückschlag im April hat der Auftragseingang im Mai wieder zugelegt. Der Anstieg fiel zudem deutlich höher aus als von Experten im Schnitt erwartet. Die Aufträge stiegen im Mai im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag in Wiesbaden mitteilte. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 1,1 Prozent gerechnet.
Wohnungswirtschaft: Neubau in Deutschland droht der 'Kollaps'
BERLIN - Die Wohnungswirtschaft erwartet für dieses Jahr noch weniger Neubau als 2025. "Im laufenden Jahr 2026 dürften in Deutschland nur noch rund 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden, bei einem Neubaubedarf von rund 320.000 pro Jahr", erklärte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW in Berlin.
ROUNDUP: Kritik an Haushaltsplänen - 'Plünderung' von Klimafonds
BERLIN - Die Haushaltspläne der Bundesregierung stoßen auf breite Kritik. Dabei geht es vor allem um eine geplante höhere Neuverschuldung und Kürzungen beim Klima- und Transformationsfonds. Der Haushaltsentwurf, den das Kabinett am Montag beschließen sollte, sieht mehr Ausgaben und höhere Schulden vor. Vor allem die Verteidigungsausgaben sollen massiv steigen, um die Bundeswehr gegen Bedrohungen durch Russland zu stärken.
Eurozone: Energiepreisentwicklung treibt Erzeugerpreise weiter nach oben
LUXEMBURG - Ein starker Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Erzeugerpreise in der Eurozone weiter nach oben getrieben. Im Mai legten sie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 5,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Im April hatte die Rate noch bei revidierten 5,0 (zunächst 4,9) Prozent gelegen. Schon im März und April hatte es einen Preisschub gegeben, nachdem die Erzeugerpreise in den sieben Monaten zuvor jeweils gefallen waren.
Eurozone: Umsätze im Einzelhandel steigen etwas weniger als erwartet
LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im Mai weniger stark gestiegen als erwartet. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.
Eurozone: Sentix-Konjunkturindex erholt sich den dritten Monat in Folge
LIMBURG - Finanzmarktexperten bewerten die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum erneut positiver. Der von Sentix erhobene Konjunkturindikator legte im Juli um 10,3 Punkte auf minus 3,1 Punkte zu, wie das Analyse-Institut am Montag in Limburg mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf minus 10,0 Punkte gerechnet.
Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jsl
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.