Devisen: Euro gibt erneut nach - Robuster US-Arbeitsmarktbericht

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 458
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag erneut nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1147 US-Dollar. Im frühen Handel hatte sie noch über 1,12 Dollar (Dollarkurs) notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1165 (Donnerstag: 1,1224) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8956 (0,8909) Euro.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Oktober überraschend robust entwickelt. Die Beschäftigung stieg deutlich, die Arbeitslosenquote ging zurück und die Stundenlöhne stiegen so stark wie seit Jahresbeginn nicht mehr. Im September hatte der Arbeitsmarktbericht noch enttäuscht.

An den Finanzmärkten wird nach den robusten Arbeitsmarktdaten überwiegend mit einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gerechnet. "Die Zinserwartungen sind wegen der aufkommenden Verunsicherung vor allem bei Tech-Aktien zuletzt deutlich gedämpft worden", kommentierte Helaba-Experte Ralf Umlauf. "Dies könnte sich nun wieder umkehren." In der vergangenen Woche hatte die Fed den Leitzins nicht verändert. Insgesamt hielten sich die Ausschläge am Devisenmarkt nach dem Arbeitsmarktbericht aber in Grenzen.

Im Vergleich zum Wochenstart gab der Euro etwas nach. Das Kursplus nach den US-Zwischenwahlen zur Wochenmitte war nur vorübergehend. Am Mittwoch war der Euro noch bis auf 1,1273 Dollar gestiegen.

Die Demokraten hatten im Senat und im Repräsentantenhaus eine Mehrheit gewonnen. "Dabei bleibt unsicher, was der Wahlausgang mittelfristig für die Währung bedeuten wird", schreibt Commerzbank-Experte Michael Pfister. "So würde das Ausbleiben weiterer Steuersenkungen und einer deshalb etwas besseren Haushaltssituation den US-Dollar stützen. Allerdings könnte es auch zu kostspieligen Kompromissen zwischen Republikanern und Demokraten kommen." Entscheidend für die weitere Kursentwicklung blieben die Geldpolitik in den USA und der Eurozone.

Werte aus dem Artikel:

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83415 (0,83393) britische Pfund, 176,77 (177,85) japanische Yen und 0,9143 (0,9180) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.061 Dollar. Das waren rund 27 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he


Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB0UTQ5 , DE000NG5Y8U2 , DE000NG5USW9 , DE000NB5AED6 , DE000NG33N60 , DE000NB6LYB3 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren