"Es ist mir eine große Ehre und Freude, als erste Frau, die hauptamtlich diese Funktion ausübt, neue Präsidentin des Deutschen Mieterbundes zu sein", sagte Weber-Moritz laut der Mitteilung. Sie wolle sich dafür einsetzen, die Mieten wieder für alle Mieter in Deutschland bezahlbar zu machen, unabhängig von Einkommen, Wohnort, Herkunft, Geschlecht, gesellschaftlichem Status oder Familienstand. "Denn Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Spekulationsgut", betonte die neue Mieterbund-Chefin.
Warnung vor Armutsfalle
Der scheidende Verbandspräsident hatte am Mittwoch davor gewarnt, dass die Wohnungsmieten für viele zur Armutsfalle werden könnten. "Haushalte zahlen zwischen 30 und 40 Prozent ihres Einkommens, 3,1 Millionen Haushalte zahlen sogar mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete", sagte Siebenkotten. Er begrüßte zugleich die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der Mietpreisbremse bei Neuvermietungen.
Diese Regelung begrenzt in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt die Mietpreise in neuen Verträgen. Wo sie greift, dürfen Mieten bei Abschluss eines neuen Vertrags im Grundsatz nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Es gibt allerdings Ausnahmen wie Neubauten, die nach 2014 erstmals vermietet wurden und umfassend modernisierte Wohnungen./bsp/DP/jha
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