- Frauenanteil in Dax und MDax-Vorständen ist gesunken.
- Im Dax beträgt der Frauenanteil 25,5 Prozent.
- Im MDax fiel der Anteil auf 19,5 Prozent.
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Große Unterschiede zwischen den Unternehmen
Im Dax sind demnach aktuell 25,5 Prozent der Vorstandsmitglieder Frauen, 0,2 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor. Vier Dax-Konzerne bilden mit einem Frauenanteil von jeweils über 50 Prozent im Vorstand die Ausnahme von der Regel: Beiersdorf (Beiersdorf Aktie)
Zehnjähriger Trend endet
Im MDax sank der Anteil weiblicher Spitzenmanagerinnen um 0,4 Punkte auf 19,5 Prozent. Damit endete laut Russell Reynolds ein zehnjähriger Trend, währenddessen von Jahr zu Jahr kontinuierlich mehr Frauen in die Vorstände der großen börsennotierten Unternehmen eingezogen waren. Zudem leiten Vorständinnen der Analyse zufolge überdurchschnittlich häufig das Personalwesen - ohne Führung operativer Geschäftsbereiche.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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5
|
10
|
15
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Studienautor: Gleichstellung nicht erreicht
Abgesehen davon sind Deutschland und Schweden im Vergleich neun europäischer Länder demnach die einzigen Nationen, in denen es für Spitzenmanagerinnen rückwärtsging. An der Spitze liegt Norwegen mit einem Frauenanteil von deutlich über einem Drittel. Der Dax steht im Hinblick auf eine Frauenquote auf dem sechsten Platz, der MDax auf dem vorletzten vor Schusslicht Italien.
"Der internationale Vergleich, die Machtverteilung in den Vorständen sowie die kürzere Verweildauer von Frauen machen deutlich, dass eine strukturelle Gleichstellung in den deutschen Vorstandsetagen weiterhin nicht erreicht ist", sagte Studienautor Jens-Thomas Pietralla./cho/DP/zb
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