BERLIN (dpa-AFX) - Die Beteiligungsgesellschaft MBB (MBB Aktie) legt nach einem starken Lauf im zweiten Quartal die Latte für die Profitabilität im Gesamtjahr höher. Treiber sei hierbei vor allem die erneut sehr starke Entwicklung beim Pipeline- und Anlagenbauer Friedrich Vorwerk gewesen, deren größter Aktionär MBB ist. 2026 sollen bei MBB vom Umsatz nun 18 bis 20 Prozent als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) übrig bleiben, wie das SDax-Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Zuvor hatte MBB noch eine operative Marge von 15 bis 18 Prozent angepeilt.
Für dich zusammengefasst:
MBB hebt das Jahresziel für die Profitabilität an.
Für 2026 wird eine Ebitda-Marge von 18 bis 20 Prozent erwartet.
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 4,6 Prozent.
Vorläufigen Berechnungen zufolge erzielte MBB im zweiten Quartal ein bereinigtes operatives Ergebnis in Höhe von 75,2 Millionen Euro und übertraf den Vorjahreswert damit um fast 62 Prozent. Die entsprechende Marge sei um 8,7 Prozentpunkte auf 25,1 Prozent gestiegen.
Neben der Entwicklung von Friedrich Vorwerk profitierte MBB auch von Ergebniszuwächsen bei seinen Beteiligungen DTS, Delignit und Hanke.
Der Umsatz der Beteiligungsgesellschaft stieg in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf 298,5 Millionen Euro./tav/mis
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