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MBB Aktie

Aktie
213,50 €
-1,00 €
-0,47%
10:38:48 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
858,14 Mio. €
Streubesitz
21,53%
KGV
14,27
Dividende
3,33 €
Dividendenrendite
1,56%
neu: Nachhaltigkeits-Score
9 %
MBB Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

MBB SE ist eine börsennotierte, mittelständisch geprägte Industrieholding mit Sitz in Berlin, die sich auf den langfristigen Ausbau mehrheitlich gehaltener Beteiligungen fokussiert. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Erwerb etablierter, meist eigentümergeführter Unternehmen im deutschsprachigen Raum, deren operative Entwicklung anschließend dezentral und unternehmerisch eigenständig erfolgt. MBB agiert als strategischer Eigentümer mit starkem Fokus auf industrielle Wertschöpfung, Cashflow-Generierung und einer konservativen Bilanzstruktur. Die Holding versteht sich nicht als kurzfristig orientierter Finanzinvestor, sondern als industrieller Partner, der Portfoliounternehmen beim profitablen Wachstum, bei Nachfolgelösungen und bei Effizienzsteigerungen begleitet. Dabei kombiniert MBB Elemente eines klassischen Familienunternehmens mit den Kapitalmarktvorteilen einer börsennotierten Gesellschaft. Die Portfoliostrategie zielt auf Diversifikation über unterschiedliche Industriebranchen, um zyklische Schwankungen einzelner Segmente auszugleichen und die Stabilität des Konzerns zu erhöhen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von MBB besteht darin, den Wert mittelständischer Industrieunternehmen nachhaltig zu steigern und deren unternehmerische Identität zu bewahren. Im Zentrum stehen langfristige Beteiligungen, organisches Wachstum, operative Exzellenz und selektive Add-on-Akquisitionen auf Ebene der Tochtergesellschaften. MBB betont eine konservative Finanzierungspolitik mit soliden Eigenkapitalquoten, um finanzielle Resilienz auch in Rezessionsphasen sicherzustellen. Die Strategie setzt auf dezentrale Verantwortung: Das Management der Beteiligungen erhält weitreichende operative Entscheidungsfreiheit, während MBB den Rahmen in den Bereichen Kapitalallokation, M&A, Governance und übergeordnete Strategie definiert. Kontinuität, unternehmerische Kultur und die Interessenangleichung zwischen Mehrheitseigentümern, Management und Minderheitsaktionären sind zentrale Pfeiler des Selbstverständnisses. Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Qualitätsunternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbspositionen in attraktiven Nischenmärkten.

Produkte und Dienstleistungen der Beteiligungen

Als Holding produziert MBB selbst keine Güter und bietet keine operativen Dienstleistungen an, sondern bündelt Tochtergesellschaften mit industriellem Fokus. Die Portfoliounternehmen decken mehrere Kerngeschäftsfelder ab. Im Bereich Industrie und Engineering umfassen die Aktivitäten unter anderem metallverarbeitende Betriebe, Hersteller von Komponenten und Systemen für Maschinenbau, Infrastruktur und Industrieanwendungen sowie Anbieter technischer Dienstleistungen. Im Segment Technologie und Software sind Lösungen für digitale Prozesse, IT-Infrastruktur und spezialisierte Anwendungen vertreten, die sich an gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber richten. Hinzu kommen Unternehmen aus dem Bau- und Infrastrukturbereich, die zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau, in der energetischen Sanierung, in der technischen Gebäudeausrüstung oder in der Infrastrukturmodernisierung tätig sind. Charakteristisch ist, dass die Tochtergesellschaften überwiegend im B2B-Geschäft agieren, hohe technische Kompetenz aufweisen und sich in ihren jeweiligen Märkten über Qualität, Zuverlässigkeit und kundenspezifische Lösungen differenzieren. MBB unterstützt diese Unternehmen bei Investitionen, Digitalisierung, Prozessoptimierung und Internationalisierung, ohne den operativen Kundenzugang zu zentralisieren.

Business Units und Segmentstruktur

MBB strukturiert seine Aktivitäten in mehrere Segmente, die thematisch und industriell ausgerichtet sind. Typischerweise lassen sich die Beteiligungen drei Bereichen zuordnen. Erstens das Segment Industrie und Technologie, in dem sich produzierende Unternehmen, Entwickler von Komponenten und Anbieter technischer Lösungen gruppieren. Zweitens der Bereich Dienstleistungen und Infrastruktur, in dem Bau- und Infrastrukturdienstleister, spezialisierte Serviceunternehmen und projektorientierte Geschäftsmodelle angesiedelt sind. Drittens ein Bereich für wachstums- und technologieorientierte Beteiligungen, die oft höhere Skalierungspotenziale, aber auch höhere Volatilität aufweisen. Innerhalb dieser Business Units verfolgt MBB eine Portfoliologik, die Synergien dort nutzt, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind, ohne die Eigenständigkeit der Marken und Organisationsstrukturen zu verwischen. Die Segmentberichterstattung gegenüber dem Kapitalmarkt dient erfahrenen Anlegern als Instrument zur Beurteilung des Risiko- und Chancenprofils der einzelnen Einheiten sowie der Diversifikation über Branchen und Endmärkte.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von MBB ist die Kombination aus börsennotierter Struktur, unternehmerisch geprägter Eigentümerkultur und konsequent langfristiger Ausrichtung. Im Gegensatz zu vielen klassischen Private-Equity-Investoren verfolgt MBB keinen engen Exit-Horizont, sondern setzt auf Haltedauern, die eine nachhaltige strategische Entwicklung ermöglichen. Dieser Ansatz schafft Vertrauen bei mittelständischen Inhabern, die Nachfolgelösungen suchen und Wert auf Kontinuität legen. Als Burggraben wirkt zudem die hohe Bilanzqualität mit in der Regel konservativer Verschuldung und substanziellem Eigenkapitalpuffer, die der Holding in Krisenzeiten Handlungsfähigkeit für Akquisitionen und Stabilisierungsmaßnahmen verleiht. Die dezentrale Struktur erlaubt schnelle Entscheidungen auf Ebene der operativen Einheiten, während MBB über einen professionellen Kapitalmarktzugang verfügt, um Wachstumsprojekte zu finanzieren. Die Reputation als verlässlicher, industrieerfahrener Mehrheitsaktionär, der nicht auf kurzfristige Finanzkennzahlen optimiert, sondern auf nachhaltige Wertschöpfung achtet, stärkt die Position im Wettbewerb um attraktive Transaktionsgelegenheiten im deutschen Mittelstand. Zusammen mit der Erfahrung in der Integration neuer Beteiligungen und dem Track Record beim Ausbau bestehender Portfolios ergibt sich ein struktureller Wettbewerbsvorteil gegenüber rein finanzgetriebenen Marktteilnehmern.

Wettbewerber im Beteiligungs- und Industrieholdingmarkt

MBB konkurriert auf mehreren Ebenen. Im Kernsegment mittelständischer Beteiligungen in der DACH-Region tritt die Gesellschaft gegen börsennotierte Beteiligungsgesellschaften, familiengeführte Industrieholdings und klassische Private-Equity-Fonds an. Zu den relevanten Vergleichsgruppen zählen andere deutsche Beteiligungsholdings mit Fokus auf Industrieunternehmen ebenso wie spezialisierte Private-Equity-Häuser, die Buy-and-Build-Strategien verfolgen. Darüber hinaus konkurriert MBB indirekt mit strategischen Investoren aus der Industrie, die gezielt Zukäufe tätigen, um ihr Kerngeschäft zu stärken oder neue Technologien zu erwerben. Entscheidend im Wettbewerb um attraktive Targets sind neben dem Kaufpreis insbesondere Transaktionssicherheit, Geschwindigkeit, Branchenexpertise und die Glaubwürdigkeit als langfristiger Partner. In diesem Umfeld profitiert MBB von ihrer Nischenpositionierung, der Fokussierung auf eigentümergeprägte Mittelständler und der Fähigkeit, individuelle Lösungen für Nachfolge- und Wachstumsfinanzierungen zu strukturieren.

Management, Eigentümerstruktur und Strategieumsetzung

Das Management von MBB ist stark unternehmerisch geprägt und weist einen hohen Anteil an langfristig orientierten Kernaktionären auf, die maßgeblich an der strategischen Ausrichtung beteiligt sind. Diese Eigentümerstruktur schafft eine weitgehende Interessenangleichung zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Minderheitsaktionären, da der Fokus auf nachhaltiger Wertsteigerung und Kapitaldisziplin liegt. Die Managementstrategie basiert auf drei Säulen: erstens der selektiven Akquisition weiterer mittelständischer Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen, zweitens der strukturierten Weiterentwicklung bestehender Beteiligungen durch operative Exzellenzprogramme, Digitalisierung und Internationalisierung, drittens einer vorsichtigen, renditeorientierten Kapitalallokation. Ausschüttungspolitik, Reinvestitionsquoten und Rücklagenbildung werden mit Blick auf Stabilität, Flexibilität und langfristige Rendite ausbalanciert. Das Management verfolgt eine transparente, aber zurückhaltende Kommunikation, die auf belastbaren Kennzahlen, konservativen Prognosen und klarer Segmentberichterstattung beruht. Kurzfristige Kursziele spielen intern eine geringere Rolle als die nachhaltige Entwicklung von Marktposition, Technologiekompetenz und Ertragskraft der Portfoliounternehmen.

Branchen- und Regionenfokus

Geografisch konzentrieren sich die Aktivitäten von MBB überwiegend auf den deutschsprachigen Raum, mit Deutschland als Kernmarkt. Einzelne Beteiligungen sind international aktiv, bedienen Exportmärkte oder unterhalten Auslandsstandorte, doch die operative Basis bleibt stark in Europa verankert. Branchenmäßig liegt der Schwerpunkt auf Industrie, Maschinenbau, Bau- und Infrastruktur, Technologie sowie spezialisierten Dienstleistungen. Diese Segmente zeichnen sich durch mittlere Zyklen, hohe technische Anforderungen und zum Teil regulierte Rahmenbedingungen aus. Für konservative Anleger ist relevant, dass MBB nicht auf hochspekulative Wachstumsfelder setzt, sondern auf etablierten industriellen Wertschöpfungsketten aufbaut. Gleichwohl besteht eine sektorale Abhängigkeit von der Investitionsneigung der Industrie, der Entwicklung im Baugewerbe und der konjunkturellen Lage in Europa. Durch Diversifikation über mehrere Branchen und Kundengruppen versucht MBB, zyklische Effekte einzelner Segmente zu glätten und eine insgesamt robustere Ertragsbasis zu schaffen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

MBB wurde als Industrieholding mit Fokus auf mittelständische Unternehmen gegründet und hat sich seitdem schrittweise zu einer diversifizierten Beteiligungsgesellschaft entwickelt. Die Historie ist geprägt von selektiven Akquisitionen in industriellen Nischen, dem Aufbau neuer Segmente und dem gezielten Ausbau bestehender Beteiligungen. Über die Jahre konnte MBB ihren Charakter als unternehmerisch geführte Gesellschaft bewahren, in der Gründer- und Kernaktionäre weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Börsengang und spätere Kapitalmarkttransaktionen ermöglichten es, die Eigenkapitalbasis zu stärken und Wachstumsprojekte zu finanzieren, ohne die konservative Grundausrichtung aufzugeben. Die Unternehmensgeschichte zeigt Phasen beschleunigten Wachstums nach erfolgreichen Zukäufen ebenso wie Perioden der Konsolidierung, in denen die Integration und operative Optimierung der Beteiligungen im Vordergrund standen. Insgesamt hat sich MBB als verlässlicher Akteur im deutschen Beteiligungsmarkt etabliert, der wiederholt bewiesen hat, dass industrielle Expertise und langfristige Perspektive im Mittelstandsgeschäft Vorteile gegenüber kurzfristigen Renditeüberlegungen bieten.

Sonstige Besonderheiten und Governance-Struktur

Eine Besonderheit von MBB ist die dezentrale Governance-Struktur mit klarer Trennung zwischen Holdingfunktion und operativer Verantwortung. Die Portfoliounternehmen verfügen über eigene Managementteams, Markenauftritte und Kundenbeziehungen. MBB konzentriert sich auf strategische Steuerung, Kapitalallokation, Risikomanagement und Controlling. Diese Struktur fördert unternehmerisches Denken in den Beteiligungen und ermöglicht flexible Reaktionen auf Marktentwicklungen. Zugleich etabliert die Holding einheitliche Standards bei Finanzberichterstattung, Compliance und Corporate Governance. Für institutionelle und private Investoren ist die Transparenz der Segmentberichterstattung, kombiniert mit einem konservativen Risikomanagement, ein wesentlicher Aspekt. Zusätzlich positioniert sich MBB zunehmend in Bereichen, in denen ESG-Aspekte, Ressourceneffizienz und nachhaltige Industrieproduktion eine Rolle spielen, ohne sich jedoch ausschließlich als Nachhaltigkeitsinvestment zu definieren. Die Gesellschaft agiert damit an der Schnittstelle zwischen klassischem Mittelstand, Industrie 4.0 und moderner Kapitalmarktlogik.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservativ orientierte Anleger bieten sich bei MBB mehrere potenzielle Chancen. Die diversifizierte Aufstellung über verschiedene Industrie- und Dienstleistungssegmente hinweg reduziert das Einzelrisiko einzelner Beteiligungen und kann Ertragsschwankungen glätten. Die langfristige, nicht auf schnelle Exits ausgerichtete Strategie sowie die traditionell vorsichtige Bilanzpolitik sprechen für eine gewisse Resilienz in konjunkturell schwierigen Phasen. Der Zugang zu eigentümergeprägten Mittelständlern, die häufig nicht an den Kapitalmärkten vertreten sind, verschafft Investoren indirekte Beteiligungsmöglichkeiten an lukrativen Nischenmärkten. Gelingt es MBB, weitere qualitativ hochwertige Unternehmen zu attraktiven Bewertungen zu erwerben und die operative Entwicklung des Portfolios fortlaufend zu verbessern, kann dies über die Zeit zu einer überdurchschnittlichen Wertschöpfung führen. Dem stehen jedoch relevante Risiken gegenüber. Die starke Ausrichtung auf den europäischen, insbesondere deutschen Industriesektor macht das Geschäftsmodell anfällig für konjunkturelle Abschwünge, Veränderungen in der Industriepolitik, Energiepreisschocks und strukturelle Umbrüche in wichtigen Abnehmerbranchen. Zudem besteht Transaktionsrisiko: Falsch eingeschätzte Akquisitionen, Integrationsprobleme oder unerwartete Marktveränderungen können den Wert einzelner Beteiligungen belasten. Für Anleger ist auch zu berücksichtigen, dass der Kapitalmarkt mittelständische Beteiligungsgesellschaften teilweise mit Bewertungsabschlägen versieht, wenn Transparenz, Liquidität oder Skalierungspotenzial als begrenzt wahrgenommen werden. Schließlich unterliegt die operative Entwicklung der Tochtergesellschaften branchenspezifischen Risiken wie regulatorischen Änderungen, Fachkräftemangel, technologischen Disruptionen und Wettbewerbsdruck. Ein Investment in MBB eignet sich daher vor allem für Investoren, die die Langfristperspektive und den mittelständischen Industriecharakter des Portfolios nachvollziehen können, bereit sind, zyklische Schwankungen zu akzeptieren und Wert auf eine konservative, aber nicht risikofreie Beteiligungsstruktur legen, ohne dies als ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen.

Kursdaten

Geld/Brief 212,50 € / 214,00 €
Spread +0,71%
Schluss Vortag 214,50 €
Gehandelte Stücke 1.421
Tagesvolumen Vortag 820.392,3 €
Tagestief 213,00 €
Tageshoch 215,00 €
52W-Tief 97,10 €
52W-Hoch 216,00 €
Jahrestief 208,00 €
Jahreshoch 216,00 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • MBB SE hat kürzlich bedeutende Fortschritte in der Entwicklung seines Portfolios gemeldet, wobei insbesondere der Bereich Erneuerbare Energien hervorzuheben ist.
  • Das Unternehmen plant, seine Investitionen in innovative Technologien strategisch zu erweitern, um sich besser auf künftige Marktanforderungen einstellen zu können.
  • Analysten zeigen sich optimistisch bezüglich der langfristigen Wachstumsprognosen von MBB SE, insbesondere durch die zunehmende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.068 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 72,52 €
Jahresüberschuss in Mio. 37,66 €
Umsatz je Aktie 198,70 €
Gewinn je Aktie 7,00 €
Gewinnrendite +6,72%
Umsatzrendite +3,52%
Return on Investment +3,10%
Marktkapitalisierung in Mio. 537,13 €
KGV (Kurs/Gewinn) 14,27
KBV (Kurs/Buchwert) 0,96
KUV (Kurs/Umsatz) 0,50
Eigenkapitalrendite +6,72%
Eigenkapitalquote +46,15%

Derivate

Hebelprodukte (46)
Knock-Outs 38
Faktor-Zertifikate 8

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,82 (max 1,00)
Jährlicher 5,97% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 7,27% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 33,9% (auf den Gewinn/FFO)
quote 14,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -52,55%

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.06.2025 3,33 €
27.06.2024 1,01 €
13.06.2023 1,00 €
01.07.2022 1,98 €
13.06.2022 0,99 €
09.06.2021 1,76 €
25.08.2020 0,70 €
29.05.2019 0,69 €
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 213,50 € +0,23%
213,00 € 09:32
Frankfurt 213,50 € +0,23%
213,00 € 08:04
Hamburg 213,50 € -0,47%
214,50 € 08:16
Hannover 213,50 € -0,47%
214,50 € 08:16
München 214,50 € 0 %
214,50 € 08:00
Stuttgart 212,50 € -0,93%
214,50 € 11:02
Xetra 213,50 € -0,47%
214,50 € 10:38
L&S RT 213,25 € -0,70%
214,75 € 11:18
Wien 213,50 € +0,23%
213,00 € 11:00
Tradegate 214,00 € -0,47%
215,00 € 10:45
Quotrix 214,50 € -0,46%
215,50 € 07:27
Gettex 213,00 € -0,93%
215,00 € 11:14
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
09.01.26 214,50 0,82 M
08.01.26 212,00 0,85 M
07.01.26 212,50 410 T
06.01.26 210,50 393 T
05.01.26 212,50 0,62 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 209,00 € +2,63%
1 Monat 199,60 € +7,46%
6 Monate 144,60 € +48,34%
1 Jahr 100,60 € +113,22%
5 Jahre 119,50 € +79,50%

Unternehmensprofil MBB SE

MBB SE ist eine börsennotierte, mittelständisch geprägte Industrieholding mit Sitz in Berlin, die sich auf den langfristigen Ausbau mehrheitlich gehaltener Beteiligungen fokussiert. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Erwerb etablierter, meist eigentümergeführter Unternehmen im deutschsprachigen Raum, deren operative Entwicklung anschließend dezentral und unternehmerisch eigenständig erfolgt. MBB agiert als strategischer Eigentümer mit starkem Fokus auf industrielle Wertschöpfung, Cashflow-Generierung und einer konservativen Bilanzstruktur. Die Holding versteht sich nicht als kurzfristig orientierter Finanzinvestor, sondern als industrieller Partner, der Portfoliounternehmen beim profitablen Wachstum, bei Nachfolgelösungen und bei Effizienzsteigerungen begleitet. Dabei kombiniert MBB Elemente eines klassischen Familienunternehmens mit den Kapitalmarktvorteilen einer börsennotierten Gesellschaft. Die Portfoliostrategie zielt auf Diversifikation über unterschiedliche Industriebranchen, um zyklische Schwankungen einzelner Segmente auszugleichen und die Stabilität des Konzerns zu erhöhen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von MBB besteht darin, den Wert mittelständischer Industrieunternehmen nachhaltig zu steigern und deren unternehmerische Identität zu bewahren. Im Zentrum stehen langfristige Beteiligungen, organisches Wachstum, operative Exzellenz und selektive Add-on-Akquisitionen auf Ebene der Tochtergesellschaften. MBB betont eine konservative Finanzierungspolitik mit soliden Eigenkapitalquoten, um finanzielle Resilienz auch in Rezessionsphasen sicherzustellen. Die Strategie setzt auf dezentrale Verantwortung: Das Management der Beteiligungen erhält weitreichende operative Entscheidungsfreiheit, während MBB den Rahmen in den Bereichen Kapitalallokation, M&A, Governance und übergeordnete Strategie definiert. Kontinuität, unternehmerische Kultur und die Interessenangleichung zwischen Mehrheitseigentümern, Management und Minderheitsaktionären sind zentrale Pfeiler des Selbstverständnisses. Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Qualitätsunternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbspositionen in attraktiven Nischenmärkten.

Produkte und Dienstleistungen der Beteiligungen

Als Holding produziert MBB selbst keine Güter und bietet keine operativen Dienstleistungen an, sondern bündelt Tochtergesellschaften mit industriellem Fokus. Die Portfoliounternehmen decken mehrere Kerngeschäftsfelder ab. Im Bereich Industrie und Engineering umfassen die Aktivitäten unter anderem metallverarbeitende Betriebe, Hersteller von Komponenten und Systemen für Maschinenbau, Infrastruktur und Industrieanwendungen sowie Anbieter technischer Dienstleistungen. Im Segment Technologie und Software sind Lösungen für digitale Prozesse, IT-Infrastruktur und spezialisierte Anwendungen vertreten, die sich an gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber richten. Hinzu kommen Unternehmen aus dem Bau- und Infrastrukturbereich, die zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau, in der energetischen Sanierung, in der technischen Gebäudeausrüstung oder in der Infrastrukturmodernisierung tätig sind. Charakteristisch ist, dass die Tochtergesellschaften überwiegend im B2B-Geschäft agieren, hohe technische Kompetenz aufweisen und sich in ihren jeweiligen Märkten über Qualität, Zuverlässigkeit und kundenspezifische Lösungen differenzieren. MBB unterstützt diese Unternehmen bei Investitionen, Digitalisierung, Prozessoptimierung und Internationalisierung, ohne den operativen Kundenzugang zu zentralisieren.

Business Units und Segmentstruktur

MBB strukturiert seine Aktivitäten in mehrere Segmente, die thematisch und industriell ausgerichtet sind. Typischerweise lassen sich die Beteiligungen drei Bereichen zuordnen. Erstens das Segment Industrie und Technologie, in dem sich produzierende Unternehmen, Entwickler von Komponenten und Anbieter technischer Lösungen gruppieren. Zweitens der Bereich Dienstleistungen und Infrastruktur, in dem Bau- und Infrastrukturdienstleister, spezialisierte Serviceunternehmen und projektorientierte Geschäftsmodelle angesiedelt sind. Drittens ein Bereich für wachstums- und technologieorientierte Beteiligungen, die oft höhere Skalierungspotenziale, aber auch höhere Volatilität aufweisen. Innerhalb dieser Business Units verfolgt MBB eine Portfoliologik, die Synergien dort nutzt, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind, ohne die Eigenständigkeit der Marken und Organisationsstrukturen zu verwischen. Die Segmentberichterstattung gegenüber dem Kapitalmarkt dient erfahrenen Anlegern als Instrument zur Beurteilung des Risiko- und Chancenprofils der einzelnen Einheiten sowie der Diversifikation über Branchen und Endmärkte.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von MBB ist die Kombination aus börsennotierter Struktur, unternehmerisch geprägter Eigentümerkultur und konsequent langfristiger Ausrichtung. Im Gegensatz zu vielen klassischen Private-Equity-Investoren verfolgt MBB keinen engen Exit-Horizont, sondern setzt auf Haltedauern, die eine nachhaltige strategische Entwicklung ermöglichen. Dieser Ansatz schafft Vertrauen bei mittelständischen Inhabern, die Nachfolgelösungen suchen und Wert auf Kontinuität legen. Als Burggraben wirkt zudem die hohe Bilanzqualität mit in der Regel konservativer Verschuldung und substanziellem Eigenkapitalpuffer, die der Holding in Krisenzeiten Handlungsfähigkeit für Akquisitionen und Stabilisierungsmaßnahmen verleiht. Die dezentrale Struktur erlaubt schnelle Entscheidungen auf Ebene der operativen Einheiten, während MBB über einen professionellen Kapitalmarktzugang verfügt, um Wachstumsprojekte zu finanzieren. Die Reputation als verlässlicher, industrieerfahrener Mehrheitsaktionär, der nicht auf kurzfristige Finanzkennzahlen optimiert, sondern auf nachhaltige Wertschöpfung achtet, stärkt die Position im Wettbewerb um attraktive Transaktionsgelegenheiten im deutschen Mittelstand. Zusammen mit der Erfahrung in der Integration neuer Beteiligungen und dem Track Record beim Ausbau bestehender Portfolios ergibt sich ein struktureller Wettbewerbsvorteil gegenüber rein finanzgetriebenen Marktteilnehmern.

Wettbewerber im Beteiligungs- und Industrieholdingmarkt

MBB konkurriert auf mehreren Ebenen. Im Kernsegment mittelständischer Beteiligungen in der DACH-Region tritt die Gesellschaft gegen börsennotierte Beteiligungsgesellschaften, familiengeführte Industrieholdings und klassische Private-Equity-Fonds an. Zu den relevanten Vergleichsgruppen zählen andere deutsche Beteiligungsholdings mit Fokus auf Industrieunternehmen ebenso wie spezialisierte Private-Equity-Häuser, die Buy-and-Build-Strategien verfolgen. Darüber hinaus konkurriert MBB indirekt mit strategischen Investoren aus der Industrie, die gezielt Zukäufe tätigen, um ihr Kerngeschäft zu stärken oder neue Technologien zu erwerben. Entscheidend im Wettbewerb um attraktive Targets sind neben dem Kaufpreis insbesondere Transaktionssicherheit, Geschwindigkeit, Branchenexpertise und die Glaubwürdigkeit als langfristiger Partner. In diesem Umfeld profitiert MBB von ihrer Nischenpositionierung, der Fokussierung auf eigentümergeprägte Mittelständler und der Fähigkeit, individuelle Lösungen für Nachfolge- und Wachstumsfinanzierungen zu strukturieren.

Management, Eigentümerstruktur und Strategieumsetzung

Das Management von MBB ist stark unternehmerisch geprägt und weist einen hohen Anteil an langfristig orientierten Kernaktionären auf, die maßgeblich an der strategischen Ausrichtung beteiligt sind. Diese Eigentümerstruktur schafft eine weitgehende Interessenangleichung zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Minderheitsaktionären, da der Fokus auf nachhaltiger Wertsteigerung und Kapitaldisziplin liegt. Die Managementstrategie basiert auf drei Säulen: erstens der selektiven Akquisition weiterer mittelständischer Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen, zweitens der strukturierten Weiterentwicklung bestehender Beteiligungen durch operative Exzellenzprogramme, Digitalisierung und Internationalisierung, drittens einer vorsichtigen, renditeorientierten Kapitalallokation. Ausschüttungspolitik, Reinvestitionsquoten und Rücklagenbildung werden mit Blick auf Stabilität, Flexibilität und langfristige Rendite ausbalanciert. Das Management verfolgt eine transparente, aber zurückhaltende Kommunikation, die auf belastbaren Kennzahlen, konservativen Prognosen und klarer Segmentberichterstattung beruht. Kurzfristige Kursziele spielen intern eine geringere Rolle als die nachhaltige Entwicklung von Marktposition, Technologiekompetenz und Ertragskraft der Portfoliounternehmen.

Branchen- und Regionenfokus

Geografisch konzentrieren sich die Aktivitäten von MBB überwiegend auf den deutschsprachigen Raum, mit Deutschland als Kernmarkt. Einzelne Beteiligungen sind international aktiv, bedienen Exportmärkte oder unterhalten Auslandsstandorte, doch die operative Basis bleibt stark in Europa verankert. Branchenmäßig liegt der Schwerpunkt auf Industrie, Maschinenbau, Bau- und Infrastruktur, Technologie sowie spezialisierten Dienstleistungen. Diese Segmente zeichnen sich durch mittlere Zyklen, hohe technische Anforderungen und zum Teil regulierte Rahmenbedingungen aus. Für konservative Anleger ist relevant, dass MBB nicht auf hochspekulative Wachstumsfelder setzt, sondern auf etablierten industriellen Wertschöpfungsketten aufbaut. Gleichwohl besteht eine sektorale Abhängigkeit von der Investitionsneigung der Industrie, der Entwicklung im Baugewerbe und der konjunkturellen Lage in Europa. Durch Diversifikation über mehrere Branchen und Kundengruppen versucht MBB, zyklische Effekte einzelner Segmente zu glätten und eine insgesamt robustere Ertragsbasis zu schaffen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

MBB wurde als Industrieholding mit Fokus auf mittelständische Unternehmen gegründet und hat sich seitdem schrittweise zu einer diversifizierten Beteiligungsgesellschaft entwickelt. Die Historie ist geprägt von selektiven Akquisitionen in industriellen Nischen, dem Aufbau neuer Segmente und dem gezielten Ausbau bestehender Beteiligungen. Über die Jahre konnte MBB ihren Charakter als unternehmerisch geführte Gesellschaft bewahren, in der Gründer- und Kernaktionäre weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Börsengang und spätere Kapitalmarkttransaktionen ermöglichten es, die Eigenkapitalbasis zu stärken und Wachstumsprojekte zu finanzieren, ohne die konservative Grundausrichtung aufzugeben. Die Unternehmensgeschichte zeigt Phasen beschleunigten Wachstums nach erfolgreichen Zukäufen ebenso wie Perioden der Konsolidierung, in denen die Integration und operative Optimierung der Beteiligungen im Vordergrund standen. Insgesamt hat sich MBB als verlässlicher Akteur im deutschen Beteiligungsmarkt etabliert, der wiederholt bewiesen hat, dass industrielle Expertise und langfristige Perspektive im Mittelstandsgeschäft Vorteile gegenüber kurzfristigen Renditeüberlegungen bieten.

Sonstige Besonderheiten und Governance-Struktur

Eine Besonderheit von MBB ist die dezentrale Governance-Struktur mit klarer Trennung zwischen Holdingfunktion und operativer Verantwortung. Die Portfoliounternehmen verfügen über eigene Managementteams, Markenauftritte und Kundenbeziehungen. MBB konzentriert sich auf strategische Steuerung, Kapitalallokation, Risikomanagement und Controlling. Diese Struktur fördert unternehmerisches Denken in den Beteiligungen und ermöglicht flexible Reaktionen auf Marktentwicklungen. Zugleich etabliert die Holding einheitliche Standards bei Finanzberichterstattung, Compliance und Corporate Governance. Für institutionelle und private Investoren ist die Transparenz der Segmentberichterstattung, kombiniert mit einem konservativen Risikomanagement, ein wesentlicher Aspekt. Zusätzlich positioniert sich MBB zunehmend in Bereichen, in denen ESG-Aspekte, Ressourceneffizienz und nachhaltige Industrieproduktion eine Rolle spielen, ohne sich jedoch ausschließlich als Nachhaltigkeitsinvestment zu definieren. Die Gesellschaft agiert damit an der Schnittstelle zwischen klassischem Mittelstand, Industrie 4.0 und moderner Kapitalmarktlogik.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservativ orientierte Anleger bieten sich bei MBB mehrere potenzielle Chancen. Die diversifizierte Aufstellung über verschiedene Industrie- und Dienstleistungssegmente hinweg reduziert das Einzelrisiko einzelner Beteiligungen und kann Ertragsschwankungen glätten. Die langfristige, nicht auf schnelle Exits ausgerichtete Strategie sowie die traditionell vorsichtige Bilanzpolitik sprechen für eine gewisse Resilienz in konjunkturell schwierigen Phasen. Der Zugang zu eigentümergeprägten Mittelständlern, die häufig nicht an den Kapitalmärkten vertreten sind, verschafft Investoren indirekte Beteiligungsmöglichkeiten an lukrativen Nischenmärkten. Gelingt es MBB, weitere qualitativ hochwertige Unternehmen zu attraktiven Bewertungen zu erwerben und die operative Entwicklung des Portfolios fortlaufend zu verbessern, kann dies über die Zeit zu einer überdurchschnittlichen Wertschöpfung führen. Dem stehen jedoch relevante Risiken gegenüber. Die starke Ausrichtung auf den europäischen, insbesondere deutschen Industriesektor macht das Geschäftsmodell anfällig für konjunkturelle Abschwünge, Veränderungen in der Industriepolitik, Energiepreisschocks und strukturelle Umbrüche in wichtigen Abnehmerbranchen. Zudem besteht Transaktionsrisiko: Falsch eingeschätzte Akquisitionen, Integrationsprobleme oder unerwartete Marktveränderungen können den Wert einzelner Beteiligungen belasten. Für Anleger ist auch zu berücksichtigen, dass der Kapitalmarkt mittelständische Beteiligungsgesellschaften teilweise mit Bewertungsabschlägen versieht, wenn Transparenz, Liquidität oder Skalierungspotenzial als begrenzt wahrgenommen werden. Schließlich unterliegt die operative Entwicklung der Tochtergesellschaften branchenspezifischen Risiken wie regulatorischen Änderungen, Fachkräftemangel, technologischen Disruptionen und Wettbewerbsdruck. Ein Investment in MBB eignet sich daher vor allem für Investoren, die die Langfristperspektive und den mittelständischen Industriecharakter des Portfolios nachvollziehen können, bereit sind, zyklische Schwankungen zu akzeptieren und Wert auf eine konservative, aber nicht risikofreie Beteiligungsstruktur legen, ohne dies als ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 858,14 Mio. €
Aktienanzahl 4,28 Mio.
Streubesitz 21,53%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Industriekonglomerate
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+78,47% Weitere
+21,53% Streubesitz

Community-Beiträge zu MBB SE

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussionen konzentrieren sich auf den angekündigten Aktienrückkauf (Start 11.12., bis zu 22 Mio. € bzw. Rückkaufpreise bis 222 €; rund 100.000 Aktien sollen vom Markt genommen werden), der als kursstützend bewertet wird und bereits zu deutlichen Kursgewinnen geführt hat.
  • Mehrere Beiträge betonen die starke operative Entwicklung von MBB (starkes Q3, erhöhte Umsatz- und Margenprognose für 2025, hohe Cash-Generierung) sowie das Wertpotenzial der Beteiligungen wie Friedrich Vorwerk und Aumann, weshalb Analysten und Teilnehmer Kursziele im Bereich ~280–286 € sehen.
  • Anleger zeigen sich überwiegend optimistisch und langfristig orientiert, sehen MBB als Compounder und potenziellen Zukäufer (DTS/TDS) mit Aussicht auf Reduktion des Discounts zum NAV und einen nachhaltigen Sprung über die 200‑€‑Marke, während zugleich auf geringe Handelsumsätze und die begrenzte Streuung hingewiesen wird.
Hinweis
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ExcessCash
Ab morgen wird zurückgekauft
Smart move, jetzt schon. Ca. 100.000 Aktien sollen bei ca 1.5 Mio free float aufkauft werden. Da kann der Kurs m.E. gut ans obere Ende der Range 222 und darüber hinaus laufen. Könnte mir vorstellen, dass auch Nesemeier/Freimuth dann einige Stücke in den Topf werfen um wieder Teilgewinne mitzunehmen... Werde ein Auge darauf haben und mich evtl. dranhängen. Auf geht's 202
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Campari Orange
Ja, die 200er Kurse dürften bald Realität werden.
Das diskutierte Gap ist die letzten Tage wieder deutlich angewachsen. Früher oder später dürfte dies geschlossen werden. Nesemeier sprach im letzten Interview auf der HIT selbst davon. Nachbörslich wurde gestern Abend das erste Mal die Marktkapitalisierung von 1 Mrd € überschritten. Schlusskurs auf Xetra: 183,60 € (+ 3,61 %)
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Nicolas95
Interview von den HIT
https://www.brn-ag.de/44717-MBB-Kapitalallokator-Sparringspartner-Tochterunternehmen scheinbar ist man wieder verstärkt in Zukaufgesprächen. Schauen wir mal ob da dieses Jahr noch was bei MBB oder den Töchtern verkündet wird.
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Smyl
DTS IPO
ein IPO wird es aktuell eher nicht geben, da man kein Geld benötigt ausgewogen muss das Portofolio ja nicht sein, Warum? ist ja kein Fonds, jeder kann ja selbst eintscheiden wieviel er in MBB steckt das mit dem Cash sehe ich auch so, wird Zeit dass man mal wieder was macht, wenn man es postitiv sieht, man hat immerhin kein Cash verbrannt die letzten Jahr und die Entscheidungen waren ziemlich gut bei MBB
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Smyl
Interview
DTS hört sich auch super spannend an, denke den Wert steigt hier stetig. 10prozent Wachstum im IT Sicherheit Bereich. Würde 200 Mio dafür ansetzen. Glaube wir sehen die 200 noch dieses Jahr
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Campari Orange
Der Kurs bzw..die Kursentwicklung der MBB-Aktie
ist einfach nur noch aberwitzig. MBB besitzt rd 10,1 Mio. Aktien von Friedrich Vorwerk. Von MBB selbst gibt es bereinigt um den Bestand an eigenen Aktien rd 5,3 Mio Aktien. D.h. das Verhältnis ist fast 2 : 1, genau genommen 1,9 : 1. Steigt der Kurs von Vorwerk um 1 € müsste der Kurs von MBB im gleichen Atemzug um 1,9 € steigen, damit der Vermögenszuwachs der Vorwerk-Aktie sich adäquat bei der MBB-Aktie widerspiegelt (immer unter der Voraussetzung das alle anderen Vermögenspositionen bei MBB unverändert bleiben; was in den letzten Tagen der Fall war). Anhand dem beigefügten Chart ist gut ersichtlich, dass in den letzten Tagen ein sehr großes Gap zwischen der Vorwerk Aktie und der MBB-Aktie entstanden ist. Hier besteht ordentlicher Nachholbedarf bei der MBB-Aktie. Dieser dürfte in der Größenordnung von 25 € liegen, um dieses Gap zu schließen. Unter einer SOTP-Betrachtung stehen die 10,1 Mio Vorwerk-Aktien für ungefähr 136,50 €, wenn man deren Wert auf eine MBB-Aktie runterbricht. Addiert man hierzu den Wert der Aumann-Aktien - auch wieder auf eine MBB-Aktie runtergebrochen - kommt man auf einen Wert von ungefähr 150 €. D.h. diese beiden Vermögenspositionen (Wert der Vorwerk- und Aumann-Aktien im Eigentum von MBB) haben heute einen höheren Wert als der heutige Kurswert der MBB-Aktie von 146,60 € (Schlusskurs auf Xetra). Alle weiteren Vermögenspositionen rd. 50 € Cash und ungefähr 30 - 40 € (DTS, Delignit, Hanke und CT Formpolster) gibt es umsonst dazu. Aus meiner Sicht sind längst schon 200er Kurse fällig, Holdingabschlag hin oder her. Meine persönliche Meinung, keine Aufforderung zum Kauf. Sollte diese offensichtliche Unterbewertung anhalten, dürfte das 10. ARP nicht lange auf sich warten lassen. Bin gespannt, ob und was das „neue“ Führungsduo evtl. mit den Q2-Zahlen zu mgw. angepassten Mittelfristzielen verkündet.
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Campari Orange
Was für eine außergewöhnliche Entwicklung bzw.
Börsengeschichte, einmalig in der dt. Börsenlandschaft (meines Wissens). Mittlerweile (seit 9. Mai Aufnahme in SDAX). Hatte heute mal wieder den gebundenen Wp-Prospekt vom IPO aus dem März 2006 in der Hand („Zukunft braucht Vergangenheit“). Kommenden März 2026 jährt sich der Börsengang zum 20igsten Mal, wahrscheinlich mit weiteren Rekorden: Umsatzerlöse, EBITDA, EPS und damit Börsenkapitalisierung bzw. Kurs der Aktie. Ist die Entwicklung des Aktienkurses in den letzten Wochen bereits als Vorschusslorbeeren zu werten, der Mitgründer Dr. Nesemeier übernimmt nach 4jähriger „Pause“ bekannterweise zum 1.Juli wieder eine aktivere Rolle. Ende April ist auch das bereits 9. ARP planmäßig zu Ende gegangen: 111.268 Aktien (2,05 % des Grundkapitals) wurden zu 12,8 Mio. € zurückgekauft (114,98 € pro Aktie), wieder ein sehr sinnvolles Invest. Bezüglich einer SOTP-Betrachtung müssten eigentlich schon längst 200er Kurse auf der Börsentafel stehen. Nachdem die BS bereits vor einiger Zeit und die Umsatzerlöse die Milliardengrenze überschritten haben, dürfte jetzt auch in naher Zukunft die Marktkapitalisierung diese Schwelle hinter sich lassen, ist meine persönliche Meinung und soll nicht als Aufforderung zum Kauf verstanden werden. Habe mal Eckdaten ausgewählt, um die außergewöhnliche Entwicklung zu verdeutlichen!! (In T€) Ende 2005 28. Feb 2006 Ende 2006 Ende März 2025 (vor IPO) (nach IPO) GK 162,0 5.000,0 6.600,0 5.436,169 (5.324,901, nach Berücksichtigung 9.ARP per Ende April) EK 15.484,1 15.666,6 34.380,2 767.256 BS 41.563,3 73.364,3 1.175.591 EBITDA 6.073,7 10.623 29.720 (3 Monate) 15,38 % 16,9 % 11,43 % net cash - 13,782 -8,864 466.625 (- net debt) Beim Börsengang gab es eine Kapitalerhöhung von 1,6 Mio. Aktien je 9,50 €, Bruttoemissionserlös damals 15,2 Mio. €. Durch die vielen ARPs die letzen Jahre (wie gesagt mittlerweile das neunte) hat das GK fast das Ausgangsniveau von ehemals 5 Mio Aktien vor dem IPO erreicht. Das heißt die MBB hat sich fast überwiegend aus eigener Kraft finanziert, abgesehen von den paar Bankverbindlichkeiten bzw. Lieferantenverbindlichkeiten. Und daneben liegen noch fast 500 Mio Cash in der Kasse. Ich sehe hier eine kleine Siemens, die immer wieder als Bank mit angeschlossenen operativen Infustrieaktivitäten bezeichnet wird. Vor Jahren wurde MBB in der Wiwo auch als kleine Berkshire Hathaway bezeichnet. Kurs aktuell: 159,20 € (Schlusskurs Freitag Xetra, - 1,49 %)
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Campari Orange
Ja, so langsam ist MBB aus dem „Dornröschenschlaf“
erwacht. Nachdem Mutares nach Navarro jetzt auch noch die Fristen nicht einhalten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für MBB (nach der schönen Kursentwicklung seit Jahresanfang) wie ihre Tochter F Vorwerk über den Fast Entry Modus in den SDAX aufgenommen zu werden. Was die weitere Entwicklung angeht, gelten unverändert die 1.300 Mio. € Umsatzziel für 2026, welches das junge Managementteam um Dr. Mang bei Amtsantritt im Sommer 2021 kommuniziert hat. Da in der Zusammensetzung des VS hier ab Juli 2025 Änderungen anstehen, bleibt abzuwarten, ob sich bezüglich des Umsatzziels etwas ändert. Da bei Aumann der Bereich Elektromobilität „schwächelt“ und somit dort deutliche Umsatzrückgänge erwartet werden, dürfte es schwierig werden, mit den bestehenden Portfoliounternehmen, die angestrebten 1;3 Mrd. € zu erreichen. Man kann nur hoffen, dass der designierte CEO Dr. Nesemeier in Sachen Akquisition - im besonderen neue Beteiligungslinie - aufs Tempo drückt und eine glückliche Hand besitzt. Kurs aktuell: 160,90 € (L&S, + 0,31 %)
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ExcessCash
und weiter geht die guuuude fahrt...
Xetra ist leergekauft, vereinzelt Kurse über 70EUR ! Gewinne laufen lassen? Was macht ihr so ? 67
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erfg
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sirmike
Neues MBB-Kursziel von Hauck & Aufhäuser €84
H&A soll eine Neubewertung der MBB vorgenommen haben und kommt auf einen alleinigen Wert der Tochter Aumann AG von €70. Das Kursziel für MBB wird daher auf €84 hochgesetzt (bisher €49). http://boersengefluester.de/aktuell-zu-ihren-aktien-capital-stage-muhlbauer-mbb/
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Gelegenheitsaktionär
Weiterhin...
...ein Vergnügen, diese Aktie. Vor ~4,5 Jahren (April 2012) für 8,xx Euro erstmalig eingestiegen. Davon ist knapp ein Drittel allein schon durch die kumulierte Dividende wieder rein. Der Rest ist einfach nur herrlicher Gewinn. Solche Investments sollte man noch häufiger haben ;) Allen ebenfalls Langzeitinvestierten weiterhin ein breites Grinsen ;)
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Häufig gestellte Fragen zur MBB Aktie und zum MBB Kurs

Der aktuelle Kurs der MBB Aktie liegt bei 213,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,68 MBB Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der MBB Aktie beträgt aktuell 7,46%.

Die 1 Jahres-Performance der MBB Aktie beträgt aktuell 113,22%.

Der Aktienkurs der MBB Aktie liegt aktuell bei 213,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,46% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von MBB eine Wertentwicklung von 16,83% aus und über 6 Monate sind es 48,34%.

Das 52-Wochen-Hoch der MBB Aktie liegt bei 216,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der MBB Aktie liegt bei 97,10 €.

Das Allzeithoch von MBB liegt bei 216,00 €.

Das Allzeittief von MBB liegt bei 3,49 €.

Die Volatilität der MBB Aktie liegt derzeit bei 40,03%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von MBB in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 858,14 Mio. €

Insgesamt sind 5,4 Mio MBB Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von MBB bei 9%. Erfahre hier mehr

MBB hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

MBB gehört zum Sektor Industriekonglomerate.

Das KGV der MBB Aktie beträgt 14,27.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von MBB betrug 1.068.377.000 €.

Ja, MBB zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 3,33 € gezahlt.

Zuletzt hat MBB am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 3,33 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,56%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von MBB wurde am 18.06.2025 in Höhe von 3,33 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,56%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,33 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.