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MBB Aktie

Aktie
220,00 €
+1,50 €
+0,69%
20.02.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
858,14 Mio. €
Streubesitz
21,53%
KGV
14,27
Dividende
3,33 €
Dividendenrendite
1,63%
Nachhaltigkeits-Score
9 %
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MBB Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

MBB SE ist eine börsennotierte, mittelständisch geprägte Industrieholding mit Sitz in Berlin, die sich auf den langfristigen Ausbau mehrheitlich gehaltener Beteiligungen fokussiert. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Erwerb etablierter, meist eigentümergeführter Unternehmen im deutschsprachigen Raum, deren operative Entwicklung anschließend dezentral und unternehmerisch eigenständig erfolgt. MBB agiert als strategischer Eigentümer mit starkem Fokus auf industrielle Wertschöpfung, Cashflow-Generierung und einer konservativen Bilanzstruktur. Die Holding versteht sich nicht als kurzfristig orientierter Finanzinvestor, sondern als industrieller Partner, der Portfoliounternehmen beim profitablen Wachstum, bei Nachfolgelösungen und bei Effizienzsteigerungen begleitet. Dabei kombiniert MBB Elemente eines klassischen Familienunternehmens mit den Kapitalmarktvorteilen einer börsennotierten Gesellschaft. Die Portfoliostrategie zielt auf Diversifikation über unterschiedliche Industriebranchen, um zyklische Schwankungen einzelner Segmente auszugleichen und die Stabilität des Konzerns zu erhöhen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von MBB besteht darin, den Wert mittelständischer Industrieunternehmen nachhaltig zu steigern und deren unternehmerische Identität zu bewahren. Im Zentrum stehen langfristige Beteiligungen, organisches Wachstum, operative Exzellenz und selektive Add-on-Akquisitionen auf Ebene der Tochtergesellschaften. MBB betont eine konservative Finanzierungspolitik mit soliden Eigenkapitalquoten, um finanzielle Resilienz auch in Rezessionsphasen sicherzustellen. Die Strategie setzt auf dezentrale Verantwortung: Das Management der Beteiligungen erhält weitreichende operative Entscheidungsfreiheit, während MBB den Rahmen in den Bereichen Kapitalallokation, M&A, Governance und übergeordnete Strategie definiert. Kontinuität, unternehmerische Kultur und die Interessenangleichung zwischen Mehrheitseigentümern, Management und Minderheitsaktionären sind zentrale Pfeiler des Selbstverständnisses. Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Qualitätsunternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbspositionen in attraktiven Nischenmärkten.

Produkte und Dienstleistungen der Beteiligungen

Als Holding produziert MBB selbst keine Güter und bietet keine operativen Dienstleistungen an, sondern bündelt Tochtergesellschaften mit industriellem Fokus. Die Portfoliounternehmen decken mehrere Kerngeschäftsfelder ab. Im Bereich Industrie und Engineering umfassen die Aktivitäten unter anderem metallverarbeitende Betriebe, Hersteller von Komponenten und Systemen für Maschinenbau, Infrastruktur und Industrieanwendungen sowie Anbieter technischer Dienstleistungen. Im Segment Technologie und Software sind Lösungen für digitale Prozesse, IT-Infrastruktur und spezialisierte Anwendungen vertreten, die sich an gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber richten. Hinzu kommen Unternehmen aus dem Bau- und Infrastrukturbereich, die zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau, in der energetischen Sanierung, in der technischen Gebäudeausrüstung oder in der Infrastrukturmodernisierung tätig sind. Charakteristisch ist, dass die Tochtergesellschaften überwiegend im B2B-Geschäft agieren, hohe technische Kompetenz aufweisen und sich in ihren jeweiligen Märkten über Qualität, Zuverlässigkeit und kundenspezifische Lösungen differenzieren. MBB unterstützt diese Unternehmen bei Investitionen, Digitalisierung, Prozessoptimierung und Internationalisierung, ohne den operativen Kundenzugang zu zentralisieren.

Business Units und Segmentstruktur

MBB strukturiert seine Aktivitäten in mehrere Segmente, die thematisch und industriell ausgerichtet sind. Typischerweise lassen sich die Beteiligungen drei Bereichen zuordnen. Erstens das Segment Industrie und Technologie, in dem sich produzierende Unternehmen, Entwickler von Komponenten und Anbieter technischer Lösungen gruppieren. Zweitens der Bereich Dienstleistungen und Infrastruktur, in dem Bau- und Infrastrukturdienstleister, spezialisierte Serviceunternehmen und projektorientierte Geschäftsmodelle angesiedelt sind. Drittens ein Bereich für wachstums- und technologieorientierte Beteiligungen, die oft höhere Skalierungspotenziale, aber auch höhere Volatilität aufweisen. Innerhalb dieser Business Units verfolgt MBB eine Portfoliologik, die Synergien dort nutzt, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind, ohne die Eigenständigkeit der Marken und Organisationsstrukturen zu verwischen. Die Segmentberichterstattung gegenüber dem Kapitalmarkt dient erfahrenen Anlegern als Instrument zur Beurteilung des Risiko- und Chancenprofils der einzelnen Einheiten sowie der Diversifikation über Branchen und Endmärkte.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von MBB ist die Kombination aus börsennotierter Struktur, unternehmerisch geprägter Eigentümerkultur und konsequent langfristiger Ausrichtung. Im Gegensatz zu vielen klassischen Private-Equity-Investoren verfolgt MBB keinen engen Exit-Horizont, sondern setzt auf Haltedauern, die eine nachhaltige strategische Entwicklung ermöglichen. Dieser Ansatz schafft Vertrauen bei mittelständischen Inhabern, die Nachfolgelösungen suchen und Wert auf Kontinuität legen. Als Burggraben wirkt zudem die hohe Bilanzqualität mit in der Regel konservativer Verschuldung und substanziellem Eigenkapitalpuffer, die der Holding in Krisenzeiten Handlungsfähigkeit für Akquisitionen und Stabilisierungsmaßnahmen verleiht. Die dezentrale Struktur erlaubt schnelle Entscheidungen auf Ebene der operativen Einheiten, während MBB über einen professionellen Kapitalmarktzugang verfügt, um Wachstumsprojekte zu finanzieren. Die Reputation als verlässlicher, industrieerfahrener Mehrheitsaktionär, der nicht auf kurzfristige Finanzkennzahlen optimiert, sondern auf nachhaltige Wertschöpfung achtet, stärkt die Position im Wettbewerb um attraktive Transaktionsgelegenheiten im deutschen Mittelstand. Zusammen mit der Erfahrung in der Integration neuer Beteiligungen und dem Track Record beim Ausbau bestehender Portfolios ergibt sich ein struktureller Wettbewerbsvorteil gegenüber rein finanzgetriebenen Marktteilnehmern.

Wettbewerber im Beteiligungs- und Industrieholdingmarkt

MBB konkurriert auf mehreren Ebenen. Im Kernsegment mittelständischer Beteiligungen in der DACH-Region tritt die Gesellschaft gegen börsennotierte Beteiligungsgesellschaften, familiengeführte Industrieholdings und klassische Private-Equity-Fonds an. Zu den relevanten Vergleichsgruppen zählen andere deutsche Beteiligungsholdings mit Fokus auf Industrieunternehmen ebenso wie spezialisierte Private-Equity-Häuser, die Buy-and-Build-Strategien verfolgen. Darüber hinaus konkurriert MBB indirekt mit strategischen Investoren aus der Industrie, die gezielt Zukäufe tätigen, um ihr Kerngeschäft zu stärken oder neue Technologien zu erwerben. Entscheidend im Wettbewerb um attraktive Targets sind neben dem Kaufpreis insbesondere Transaktionssicherheit, Geschwindigkeit, Branchenexpertise und die Glaubwürdigkeit als langfristiger Partner. In diesem Umfeld profitiert MBB von ihrer Nischenpositionierung, der Fokussierung auf eigentümergeprägte Mittelständler und der Fähigkeit, individuelle Lösungen für Nachfolge- und Wachstumsfinanzierungen zu strukturieren.

Management, Eigentümerstruktur und Strategieumsetzung

Das Management von MBB ist stark unternehmerisch geprägt und weist einen hohen Anteil an langfristig orientierten Kernaktionären auf, die maßgeblich an der strategischen Ausrichtung beteiligt sind. Diese Eigentümerstruktur schafft eine weitgehende Interessenangleichung zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Minderheitsaktionären, da der Fokus auf nachhaltiger Wertsteigerung und Kapitaldisziplin liegt. Die Managementstrategie basiert auf drei Säulen: erstens der selektiven Akquisition weiterer mittelständischer Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen, zweitens der strukturierten Weiterentwicklung bestehender Beteiligungen durch operative Exzellenzprogramme, Digitalisierung und Internationalisierung, drittens einer vorsichtigen, renditeorientierten Kapitalallokation. Ausschüttungspolitik, Reinvestitionsquoten und Rücklagenbildung werden mit Blick auf Stabilität, Flexibilität und langfristige Rendite ausbalanciert. Das Management verfolgt eine transparente, aber zurückhaltende Kommunikation, die auf belastbaren Kennzahlen, konservativen Prognosen und klarer Segmentberichterstattung beruht. Kurzfristige Kursziele spielen intern eine geringere Rolle als die nachhaltige Entwicklung von Marktposition, Technologiekompetenz und Ertragskraft der Portfoliounternehmen.

Branchen- und Regionenfokus

Geografisch konzentrieren sich die Aktivitäten von MBB überwiegend auf den deutschsprachigen Raum, mit Deutschland als Kernmarkt. Einzelne Beteiligungen sind international aktiv, bedienen Exportmärkte oder unterhalten Auslandsstandorte, doch die operative Basis bleibt stark in Europa verankert. Branchenmäßig liegt der Schwerpunkt auf Industrie, Maschinenbau, Bau- und Infrastruktur, Technologie sowie spezialisierten Dienstleistungen. Diese Segmente zeichnen sich durch mittlere Zyklen, hohe technische Anforderungen und zum Teil regulierte Rahmenbedingungen aus. Für konservative Anleger ist relevant, dass MBB nicht auf hochspekulative Wachstumsfelder setzt, sondern auf etablierten industriellen Wertschöpfungsketten aufbaut. Gleichwohl besteht eine sektorale Abhängigkeit von der Investitionsneigung der Industrie, der Entwicklung im Baugewerbe und der konjunkturellen Lage in Europa. Durch Diversifikation über mehrere Branchen und Kundengruppen versucht MBB, zyklische Effekte einzelner Segmente zu glätten und eine insgesamt robustere Ertragsbasis zu schaffen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

MBB wurde als Industrieholding mit Fokus auf mittelständische Unternehmen gegründet und hat sich seitdem schrittweise zu einer diversifizierten Beteiligungsgesellschaft entwickelt. Die Historie ist geprägt von selektiven Akquisitionen in industriellen Nischen, dem Aufbau neuer Segmente und dem gezielten Ausbau bestehender Beteiligungen. Über die Jahre konnte MBB ihren Charakter als unternehmerisch geführte Gesellschaft bewahren, in der Gründer- und Kernaktionäre weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Börsengang und spätere Kapitalmarkttransaktionen ermöglichten es, die Eigenkapitalbasis zu stärken und Wachstumsprojekte zu finanzieren, ohne die konservative Grundausrichtung aufzugeben. Die Unternehmensgeschichte zeigt Phasen beschleunigten Wachstums nach erfolgreichen Zukäufen ebenso wie Perioden der Konsolidierung, in denen die Integration und operative Optimierung der Beteiligungen im Vordergrund standen. Insgesamt hat sich MBB als verlässlicher Akteur im deutschen Beteiligungsmarkt etabliert, der wiederholt bewiesen hat, dass industrielle Expertise und langfristige Perspektive im Mittelstandsgeschäft Vorteile gegenüber kurzfristigen Renditeüberlegungen bieten.

Sonstige Besonderheiten und Governance-Struktur

Eine Besonderheit von MBB ist die dezentrale Governance-Struktur mit klarer Trennung zwischen Holdingfunktion und operativer Verantwortung. Die Portfoliounternehmen verfügen über eigene Managementteams, Markenauftritte und Kundenbeziehungen. MBB konzentriert sich auf strategische Steuerung, Kapitalallokation, Risikomanagement und Controlling. Diese Struktur fördert unternehmerisches Denken in den Beteiligungen und ermöglicht flexible Reaktionen auf Marktentwicklungen. Zugleich etabliert die Holding einheitliche Standards bei Finanzberichterstattung, Compliance und Corporate Governance. Für institutionelle und private Investoren ist die Transparenz der Segmentberichterstattung, kombiniert mit einem konservativen Risikomanagement, ein wesentlicher Aspekt. Zusätzlich positioniert sich MBB zunehmend in Bereichen, in denen ESG-Aspekte, Ressourceneffizienz und nachhaltige Industrieproduktion eine Rolle spielen, ohne sich jedoch ausschließlich als Nachhaltigkeitsinvestment zu definieren. Die Gesellschaft agiert damit an der Schnittstelle zwischen klassischem Mittelstand, Industrie 4.0 und moderner Kapitalmarktlogik.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservativ orientierte Anleger bieten sich bei MBB mehrere potenzielle Chancen. Die diversifizierte Aufstellung über verschiedene Industrie- und Dienstleistungssegmente hinweg reduziert das Einzelrisiko einzelner Beteiligungen und kann Ertragsschwankungen glätten. Die langfristige, nicht auf schnelle Exits ausgerichtete Strategie sowie die traditionell vorsichtige Bilanzpolitik sprechen für eine gewisse Resilienz in konjunkturell schwierigen Phasen. Der Zugang zu eigentümergeprägten Mittelständlern, die häufig nicht an den Kapitalmärkten vertreten sind, verschafft Investoren indirekte Beteiligungsmöglichkeiten an lukrativen Nischenmärkten. Gelingt es MBB, weitere qualitativ hochwertige Unternehmen zu attraktiven Bewertungen zu erwerben und die operative Entwicklung des Portfolios fortlaufend zu verbessern, kann dies über die Zeit zu einer überdurchschnittlichen Wertschöpfung führen. Dem stehen jedoch relevante Risiken gegenüber. Die starke Ausrichtung auf den europäischen, insbesondere deutschen Industriesektor macht das Geschäftsmodell anfällig für konjunkturelle Abschwünge, Veränderungen in der Industriepolitik, Energiepreisschocks und strukturelle Umbrüche in wichtigen Abnehmerbranchen. Zudem besteht Transaktionsrisiko: Falsch eingeschätzte Akquisitionen, Integrationsprobleme oder unerwartete Marktveränderungen können den Wert einzelner Beteiligungen belasten. Für Anleger ist auch zu berücksichtigen, dass der Kapitalmarkt mittelständische Beteiligungsgesellschaften teilweise mit Bewertungsabschlägen versieht, wenn Transparenz, Liquidität oder Skalierungspotenzial als begrenzt wahrgenommen werden. Schließlich unterliegt die operative Entwicklung der Tochtergesellschaften branchenspezifischen Risiken wie regulatorischen Änderungen, Fachkräftemangel, technologischen Disruptionen und Wettbewerbsdruck. Ein Investment in MBB eignet sich daher vor allem für Investoren, die die Langfristperspektive und den mittelständischen Industriecharakter des Portfolios nachvollziehen können, bereit sind, zyklische Schwankungen zu akzeptieren und Wert auf eine konservative, aber nicht risikofreie Beteiligungsstruktur legen, ohne dies als ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 218,50 €
Gehandelte Stücke 2.231
Tagesvolumen Vortag 880.238,5 €
Tagestief 217,00 €
Tageshoch 221,50 €
52W-Tief 100,60 €
52W-Hoch 225,00 €
Jahrestief 188,60 €
Jahreshoch 225,00 €

News

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18.02.26
ARIVA.DE Redaktion


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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die MBB Aktie heute gestiegen?

  • MBB SE hat kürzlich eine strategische Akquisition angekündigt, die das Wachstumspotenzial des Unternehmens in neuen Märkten erheblich steigern soll.
  • Das Unternehmen hat positive Quartalszahlen veröffentlicht, die ein starkes Umsatzwachstum und eine verbesserte EBITDA-Marge zeigen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch über die zukünftige Entwicklung der MBB SE und heben die Möglichkeit einer Dividendenerhöhung in naher Zukunft hervor.
Hinweis

Community: Diskussion zu MBB SE

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer heben die starke operative Entwicklung und hohe Liquidität von MBB hervor (u.a. deutlich gestiegene EBITDA-Margen, angehobene Umsatzprognosen und Nettoliquidität von rund 760 Mio. €) und verweisen auf Analysten-Kursziele zwischen etwa 280–286 € sowie einen aktuellen Abschlag zum NAV.
  • Es gibt eine lebhafte Debatte zum laufenden Aktienrückkaufprogramm (ARP): Kritiker sehen das Volumen als zu klein, bemängeln die Rückkaufsrate und die erreichte Obergrenze von 222 €, während andere vorschlagen, die Obergrenze später neu festzulegen, das ARP anzupassen oder stattdessen eine höhere Dividende zu zahlen.
  • Mehrere Beiträge betonen MBB als langfristigen, gründergeführten Compounder mit Friedrich Vorwerk als wichtigstem Werttreiber, sehen weiteres Potenzial in Beteiligungen wie Aumann und DTS und erwarten, dass Management-Zukäufe oder andere Kapitalverwendungen den Kurs weiter stützen könnten.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.068 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 72,52 €
Jahresüberschuss in Mio. 37,66 €
Umsatz je Aktie 198,70 €
Gewinn je Aktie 7,00 €
Gewinnrendite +6,72%
Umsatzrendite +3,52%
Return on Investment +3,10%
Marktkapitalisierung in Mio. 537,13 €
KGV (Kurs/Gewinn) 14,27
KBV (Kurs/Buchwert) 0,96
KUV (Kurs/Umsatz) 0,50
Eigenkapitalrendite +6,72%
Eigenkapitalquote +46,15%

Derivate

Hebelprodukte (44)
Knock-Outs 35
Faktor-Zertifikate 9

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,82 (max 1,00)
Jährlicher 5,97% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 7,27% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 33,9% (auf den Gewinn/FFO)
quote 14,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -63,96%

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.06.2025 3,33 €
27.06.2024 1,01 €
13.06.2023 1,00 €
01.07.2022 1,98 €
13.06.2022 0,99 €
09.06.2021 1,76 €
25.08.2020 0,70 €
29.05.2019 0,69 €
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Termine

Keine Termine bekannt.

Prognose & Kursziel

Die MBB Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
226,00 € 218,50 € +3,43%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 218,50 +0,92%
216,50 € 20.02.26
Frankfurt 218,00 -2,46%
223,50 € 20.02.26
Hamburg 218,00 -0,68%
219,50 € 20.02.26
Hannover 218,00 -2,46%
223,50 € 20.02.26
München 219,00 -2,01%
223,50 € 20.02.26
Stuttgart 219,00 +0,69%
217,50 € 20.02.26
Xetra 220,00 +0,69%
218,50 € 20.02.26
L&S RT 218,50 -0,57%
219,75 € 19:03
Wien 220,50 +0,46%
219,50 € 20.02.26
Tradegate 220,00 +0,92%
218,00 € 20.02.26
Quotrix 218,00 0 %
218,00 € 20.02.26
Gettex 218,50 -0,23%
219,00 € 20.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.02.26 220,00 489 T
19.02.26 218,50 0,88 M
18.02.26 224,00 0,70 M
17.02.26 217,50 1,45 M
16.02.26 222,00 0,86 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 223,50 € -1,57%
1 Monat 193,40 € +13,75%
6 Monate 156,00 € +41,03%
1 Jahr 102,80 € +114,01%
5 Jahre 136,00 € +61,76%

Unternehmensprofil MBB SE

MBB SE ist eine börsennotierte, mittelständisch geprägte Industrieholding mit Sitz in Berlin, die sich auf den langfristigen Ausbau mehrheitlich gehaltener Beteiligungen fokussiert. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Erwerb etablierter, meist eigentümergeführter Unternehmen im deutschsprachigen Raum, deren operative Entwicklung anschließend dezentral und unternehmerisch eigenständig erfolgt. MBB agiert als strategischer Eigentümer mit starkem Fokus auf industrielle Wertschöpfung, Cashflow-Generierung und einer konservativen Bilanzstruktur. Die Holding versteht sich nicht als kurzfristig orientierter Finanzinvestor, sondern als industrieller Partner, der Portfoliounternehmen beim profitablen Wachstum, bei Nachfolgelösungen und bei Effizienzsteigerungen begleitet. Dabei kombiniert MBB Elemente eines klassischen Familienunternehmens mit den Kapitalmarktvorteilen einer börsennotierten Gesellschaft. Die Portfoliostrategie zielt auf Diversifikation über unterschiedliche Industriebranchen, um zyklische Schwankungen einzelner Segmente auszugleichen und die Stabilität des Konzerns zu erhöhen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von MBB besteht darin, den Wert mittelständischer Industrieunternehmen nachhaltig zu steigern und deren unternehmerische Identität zu bewahren. Im Zentrum stehen langfristige Beteiligungen, organisches Wachstum, operative Exzellenz und selektive Add-on-Akquisitionen auf Ebene der Tochtergesellschaften. MBB betont eine konservative Finanzierungspolitik mit soliden Eigenkapitalquoten, um finanzielle Resilienz auch in Rezessionsphasen sicherzustellen. Die Strategie setzt auf dezentrale Verantwortung: Das Management der Beteiligungen erhält weitreichende operative Entscheidungsfreiheit, während MBB den Rahmen in den Bereichen Kapitalallokation, M&A, Governance und übergeordnete Strategie definiert. Kontinuität, unternehmerische Kultur und die Interessenangleichung zwischen Mehrheitseigentümern, Management und Minderheitsaktionären sind zentrale Pfeiler des Selbstverständnisses. Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Qualitätsunternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbspositionen in attraktiven Nischenmärkten.

Produkte und Dienstleistungen der Beteiligungen

Als Holding produziert MBB selbst keine Güter und bietet keine operativen Dienstleistungen an, sondern bündelt Tochtergesellschaften mit industriellem Fokus. Die Portfoliounternehmen decken mehrere Kerngeschäftsfelder ab. Im Bereich Industrie und Engineering umfassen die Aktivitäten unter anderem metallverarbeitende Betriebe, Hersteller von Komponenten und Systemen für Maschinenbau, Infrastruktur und Industrieanwendungen sowie Anbieter technischer Dienstleistungen. Im Segment Technologie und Software sind Lösungen für digitale Prozesse, IT-Infrastruktur und spezialisierte Anwendungen vertreten, die sich an gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber richten. Hinzu kommen Unternehmen aus dem Bau- und Infrastrukturbereich, die zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau, in der energetischen Sanierung, in der technischen Gebäudeausrüstung oder in der Infrastrukturmodernisierung tätig sind. Charakteristisch ist, dass die Tochtergesellschaften überwiegend im B2B-Geschäft agieren, hohe technische Kompetenz aufweisen und sich in ihren jeweiligen Märkten über Qualität, Zuverlässigkeit und kundenspezifische Lösungen differenzieren. MBB unterstützt diese Unternehmen bei Investitionen, Digitalisierung, Prozessoptimierung und Internationalisierung, ohne den operativen Kundenzugang zu zentralisieren.

Business Units und Segmentstruktur

MBB strukturiert seine Aktivitäten in mehrere Segmente, die thematisch und industriell ausgerichtet sind. Typischerweise lassen sich die Beteiligungen drei Bereichen zuordnen. Erstens das Segment Industrie und Technologie, in dem sich produzierende Unternehmen, Entwickler von Komponenten und Anbieter technischer Lösungen gruppieren. Zweitens der Bereich Dienstleistungen und Infrastruktur, in dem Bau- und Infrastrukturdienstleister, spezialisierte Serviceunternehmen und projektorientierte Geschäftsmodelle angesiedelt sind. Drittens ein Bereich für wachstums- und technologieorientierte Beteiligungen, die oft höhere Skalierungspotenziale, aber auch höhere Volatilität aufweisen. Innerhalb dieser Business Units verfolgt MBB eine Portfoliologik, die Synergien dort nutzt, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind, ohne die Eigenständigkeit der Marken und Organisationsstrukturen zu verwischen. Die Segmentberichterstattung gegenüber dem Kapitalmarkt dient erfahrenen Anlegern als Instrument zur Beurteilung des Risiko- und Chancenprofils der einzelnen Einheiten sowie der Diversifikation über Branchen und Endmärkte.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von MBB ist die Kombination aus börsennotierter Struktur, unternehmerisch geprägter Eigentümerkultur und konsequent langfristiger Ausrichtung. Im Gegensatz zu vielen klassischen Private-Equity-Investoren verfolgt MBB keinen engen Exit-Horizont, sondern setzt auf Haltedauern, die eine nachhaltige strategische Entwicklung ermöglichen. Dieser Ansatz schafft Vertrauen bei mittelständischen Inhabern, die Nachfolgelösungen suchen und Wert auf Kontinuität legen. Als Burggraben wirkt zudem die hohe Bilanzqualität mit in der Regel konservativer Verschuldung und substanziellem Eigenkapitalpuffer, die der Holding in Krisenzeiten Handlungsfähigkeit für Akquisitionen und Stabilisierungsmaßnahmen verleiht. Die dezentrale Struktur erlaubt schnelle Entscheidungen auf Ebene der operativen Einheiten, während MBB über einen professionellen Kapitalmarktzugang verfügt, um Wachstumsprojekte zu finanzieren. Die Reputation als verlässlicher, industrieerfahrener Mehrheitsaktionär, der nicht auf kurzfristige Finanzkennzahlen optimiert, sondern auf nachhaltige Wertschöpfung achtet, stärkt die Position im Wettbewerb um attraktive Transaktionsgelegenheiten im deutschen Mittelstand. Zusammen mit der Erfahrung in der Integration neuer Beteiligungen und dem Track Record beim Ausbau bestehender Portfolios ergibt sich ein struktureller Wettbewerbsvorteil gegenüber rein finanzgetriebenen Marktteilnehmern.

Wettbewerber im Beteiligungs- und Industrieholdingmarkt

MBB konkurriert auf mehreren Ebenen. Im Kernsegment mittelständischer Beteiligungen in der DACH-Region tritt die Gesellschaft gegen börsennotierte Beteiligungsgesellschaften, familiengeführte Industrieholdings und klassische Private-Equity-Fonds an. Zu den relevanten Vergleichsgruppen zählen andere deutsche Beteiligungsholdings mit Fokus auf Industrieunternehmen ebenso wie spezialisierte Private-Equity-Häuser, die Buy-and-Build-Strategien verfolgen. Darüber hinaus konkurriert MBB indirekt mit strategischen Investoren aus der Industrie, die gezielt Zukäufe tätigen, um ihr Kerngeschäft zu stärken oder neue Technologien zu erwerben. Entscheidend im Wettbewerb um attraktive Targets sind neben dem Kaufpreis insbesondere Transaktionssicherheit, Geschwindigkeit, Branchenexpertise und die Glaubwürdigkeit als langfristiger Partner. In diesem Umfeld profitiert MBB von ihrer Nischenpositionierung, der Fokussierung auf eigentümergeprägte Mittelständler und der Fähigkeit, individuelle Lösungen für Nachfolge- und Wachstumsfinanzierungen zu strukturieren.

Management, Eigentümerstruktur und Strategieumsetzung

Das Management von MBB ist stark unternehmerisch geprägt und weist einen hohen Anteil an langfristig orientierten Kernaktionären auf, die maßgeblich an der strategischen Ausrichtung beteiligt sind. Diese Eigentümerstruktur schafft eine weitgehende Interessenangleichung zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Minderheitsaktionären, da der Fokus auf nachhaltiger Wertsteigerung und Kapitaldisziplin liegt. Die Managementstrategie basiert auf drei Säulen: erstens der selektiven Akquisition weiterer mittelständischer Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen, zweitens der strukturierten Weiterentwicklung bestehender Beteiligungen durch operative Exzellenzprogramme, Digitalisierung und Internationalisierung, drittens einer vorsichtigen, renditeorientierten Kapitalallokation. Ausschüttungspolitik, Reinvestitionsquoten und Rücklagenbildung werden mit Blick auf Stabilität, Flexibilität und langfristige Rendite ausbalanciert. Das Management verfolgt eine transparente, aber zurückhaltende Kommunikation, die auf belastbaren Kennzahlen, konservativen Prognosen und klarer Segmentberichterstattung beruht. Kurzfristige Kursziele spielen intern eine geringere Rolle als die nachhaltige Entwicklung von Marktposition, Technologiekompetenz und Ertragskraft der Portfoliounternehmen.

Branchen- und Regionenfokus

Geografisch konzentrieren sich die Aktivitäten von MBB überwiegend auf den deutschsprachigen Raum, mit Deutschland als Kernmarkt. Einzelne Beteiligungen sind international aktiv, bedienen Exportmärkte oder unterhalten Auslandsstandorte, doch die operative Basis bleibt stark in Europa verankert. Branchenmäßig liegt der Schwerpunkt auf Industrie, Maschinenbau, Bau- und Infrastruktur, Technologie sowie spezialisierten Dienstleistungen. Diese Segmente zeichnen sich durch mittlere Zyklen, hohe technische Anforderungen und zum Teil regulierte Rahmenbedingungen aus. Für konservative Anleger ist relevant, dass MBB nicht auf hochspekulative Wachstumsfelder setzt, sondern auf etablierten industriellen Wertschöpfungsketten aufbaut. Gleichwohl besteht eine sektorale Abhängigkeit von der Investitionsneigung der Industrie, der Entwicklung im Baugewerbe und der konjunkturellen Lage in Europa. Durch Diversifikation über mehrere Branchen und Kundengruppen versucht MBB, zyklische Effekte einzelner Segmente zu glätten und eine insgesamt robustere Ertragsbasis zu schaffen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

MBB wurde als Industrieholding mit Fokus auf mittelständische Unternehmen gegründet und hat sich seitdem schrittweise zu einer diversifizierten Beteiligungsgesellschaft entwickelt. Die Historie ist geprägt von selektiven Akquisitionen in industriellen Nischen, dem Aufbau neuer Segmente und dem gezielten Ausbau bestehender Beteiligungen. Über die Jahre konnte MBB ihren Charakter als unternehmerisch geführte Gesellschaft bewahren, in der Gründer- und Kernaktionäre weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Börsengang und spätere Kapitalmarkttransaktionen ermöglichten es, die Eigenkapitalbasis zu stärken und Wachstumsprojekte zu finanzieren, ohne die konservative Grundausrichtung aufzugeben. Die Unternehmensgeschichte zeigt Phasen beschleunigten Wachstums nach erfolgreichen Zukäufen ebenso wie Perioden der Konsolidierung, in denen die Integration und operative Optimierung der Beteiligungen im Vordergrund standen. Insgesamt hat sich MBB als verlässlicher Akteur im deutschen Beteiligungsmarkt etabliert, der wiederholt bewiesen hat, dass industrielle Expertise und langfristige Perspektive im Mittelstandsgeschäft Vorteile gegenüber kurzfristigen Renditeüberlegungen bieten.

Sonstige Besonderheiten und Governance-Struktur

Eine Besonderheit von MBB ist die dezentrale Governance-Struktur mit klarer Trennung zwischen Holdingfunktion und operativer Verantwortung. Die Portfoliounternehmen verfügen über eigene Managementteams, Markenauftritte und Kundenbeziehungen. MBB konzentriert sich auf strategische Steuerung, Kapitalallokation, Risikomanagement und Controlling. Diese Struktur fördert unternehmerisches Denken in den Beteiligungen und ermöglicht flexible Reaktionen auf Marktentwicklungen. Zugleich etabliert die Holding einheitliche Standards bei Finanzberichterstattung, Compliance und Corporate Governance. Für institutionelle und private Investoren ist die Transparenz der Segmentberichterstattung, kombiniert mit einem konservativen Risikomanagement, ein wesentlicher Aspekt. Zusätzlich positioniert sich MBB zunehmend in Bereichen, in denen ESG-Aspekte, Ressourceneffizienz und nachhaltige Industrieproduktion eine Rolle spielen, ohne sich jedoch ausschließlich als Nachhaltigkeitsinvestment zu definieren. Die Gesellschaft agiert damit an der Schnittstelle zwischen klassischem Mittelstand, Industrie 4.0 und moderner Kapitalmarktlogik.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservativ orientierte Anleger bieten sich bei MBB mehrere potenzielle Chancen. Die diversifizierte Aufstellung über verschiedene Industrie- und Dienstleistungssegmente hinweg reduziert das Einzelrisiko einzelner Beteiligungen und kann Ertragsschwankungen glätten. Die langfristige, nicht auf schnelle Exits ausgerichtete Strategie sowie die traditionell vorsichtige Bilanzpolitik sprechen für eine gewisse Resilienz in konjunkturell schwierigen Phasen. Der Zugang zu eigentümergeprägten Mittelständlern, die häufig nicht an den Kapitalmärkten vertreten sind, verschafft Investoren indirekte Beteiligungsmöglichkeiten an lukrativen Nischenmärkten. Gelingt es MBB, weitere qualitativ hochwertige Unternehmen zu attraktiven Bewertungen zu erwerben und die operative Entwicklung des Portfolios fortlaufend zu verbessern, kann dies über die Zeit zu einer überdurchschnittlichen Wertschöpfung führen. Dem stehen jedoch relevante Risiken gegenüber. Die starke Ausrichtung auf den europäischen, insbesondere deutschen Industriesektor macht das Geschäftsmodell anfällig für konjunkturelle Abschwünge, Veränderungen in der Industriepolitik, Energiepreisschocks und strukturelle Umbrüche in wichtigen Abnehmerbranchen. Zudem besteht Transaktionsrisiko: Falsch eingeschätzte Akquisitionen, Integrationsprobleme oder unerwartete Marktveränderungen können den Wert einzelner Beteiligungen belasten. Für Anleger ist auch zu berücksichtigen, dass der Kapitalmarkt mittelständische Beteiligungsgesellschaften teilweise mit Bewertungsabschlägen versieht, wenn Transparenz, Liquidität oder Skalierungspotenzial als begrenzt wahrgenommen werden. Schließlich unterliegt die operative Entwicklung der Tochtergesellschaften branchenspezifischen Risiken wie regulatorischen Änderungen, Fachkräftemangel, technologischen Disruptionen und Wettbewerbsdruck. Ein Investment in MBB eignet sich daher vor allem für Investoren, die die Langfristperspektive und den mittelständischen Industriecharakter des Portfolios nachvollziehen können, bereit sind, zyklische Schwankungen zu akzeptieren und Wert auf eine konservative, aber nicht risikofreie Beteiligungsstruktur legen, ohne dies als ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 858,14 Mio. €
Aktienanzahl 4,28 Mio.
Streubesitz 21,53%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Industriekonglomerate
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+78,47% Weitere
+21,53% Streubesitz

Community-Beiträge zu MBB SE

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Avatar des Verfassers
ExcessCash
Ab morgen wird zurückgekauft
Smart move, jetzt schon. Ca. 100.000 Aktien sollen bei ca 1.5 Mio free float aufkauft werden. Da kann der Kurs m.E. gut ans obere Ende der Range 222 und darüber hinaus laufen. Könnte mir vorstellen, dass auch Nesemeier/Freimuth dann einige Stücke in den Topf werfen um wieder Teilgewinne mitzunehmen... Werde ein Auge darauf haben und mich evtl. dranhängen. Auf geht's 202
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Smyl
es läuft bei MBB
Vor dem Hintergrund der sehr starken Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres, erhöht die MBB ihre Prognose auf einen Umsatz von 1,1 bis 1,2 Mrd. € (zuvor: 1,0 bis 1,1 Mrd. €) mit einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 15 und 17 % (zuvor: 11 bis 14 %). man entwickelt sich zur CashMaschine, die EBITDA-Marge ist krass. die 200 müssten bei den Zahlen eigentlich noch erreicht werden bis Jahresende
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AngelaF.
Wird...
...eh Zeit, dass MBB mal etwas mehr in den Fokus der Anleger gerät. Für einen S-Dax-Wert sind die Handelsumsätze schon ziemlich niedrig.
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Man könnte MBB SE auch so beschreiben:
- MBB investiert in zukunftsträchtige Sektoren wie Energie, E-Mobilität und IT. - Beteiligungen sind operativ unabhängig, aber profitieren von MBBs Kapital und Know-how. - Die Holding agiert konservativ finanziert, was Stabilität in Krisenzeiten bietet. - Wertsteigerungspotenzial durch organisches Wachstum und gezielte Zukäufe. Ich habe heute bei 165 Euro nochmals meinen Bestand aufgestockt. Der aktuelle faire Wert der MBB SE von ca. 1.357 Mio. € liegt deutlich über der Marktkapitalisierung. (ca. 1.597 Mio. € - 15 % Holdingabschlag = 1.357 Mio €)
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Campari Orange
Der große Stratege und Macher kauft auf diesem
Kursniveau zu, ungefähr das Volumen das AR-Kollege Breitkopf abgibt. 14.658 Aktien zu je 165 €, gesamt knapp 2,42 Mio €. https://www.eqs-news.com/de/news/directors-dealings/mbb-se-anton-breitkopf-verkauf/a6f14835-1f64-4de3-a7d3-0553b3089885_de Kurs aktuell bei L&S 174,50 € (-0,23 %)
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Campari Orange
Der Kurs bzw..die Kursentwicklung der MBB-Aktie
ist einfach nur noch aberwitzig. MBB besitzt rd 10,1 Mio. Aktien von Friedrich Vorwerk. Von MBB selbst gibt es bereinigt um den Bestand an eigenen Aktien rd 5,3 Mio Aktien. D.h. das Verhältnis ist fast 2 : 1, genau genommen 1,9 : 1. Steigt der Kurs von Vorwerk um 1 € müsste der Kurs von MBB im gleichen Atemzug um 1,9 € steigen, damit der Vermögenszuwachs der Vorwerk-Aktie sich adäquat bei der MBB-Aktie widerspiegelt (immer unter der Voraussetzung das alle anderen Vermögenspositionen bei MBB unverändert bleiben; was in den letzten Tagen der Fall war). Anhand dem beigefügten Chart ist gut ersichtlich, dass in den letzten Tagen ein sehr großes Gap zwischen der Vorwerk Aktie und der MBB-Aktie entstanden ist. Hier besteht ordentlicher Nachholbedarf bei der MBB-Aktie. Dieser dürfte in der Größenordnung von 25 € liegen, um dieses Gap zu schließen. Unter einer SOTP-Betrachtung stehen die 10,1 Mio Vorwerk-Aktien für ungefähr 136,50 €, wenn man deren Wert auf eine MBB-Aktie runterbricht. Addiert man hierzu den Wert der Aumann-Aktien - auch wieder auf eine MBB-Aktie runtergebrochen - kommt man auf einen Wert von ungefähr 150 €. D.h. diese beiden Vermögenspositionen (Wert der Vorwerk- und Aumann-Aktien im Eigentum von MBB) haben heute einen höheren Wert als der heutige Kurswert der MBB-Aktie von 146,60 € (Schlusskurs auf Xetra). Alle weiteren Vermögenspositionen rd. 50 € Cash und ungefähr 30 - 40 € (DTS, Delignit, Hanke und CT Formpolster) gibt es umsonst dazu. Aus meiner Sicht sind längst schon 200er Kurse fällig, Holdingabschlag hin oder her. Meine persönliche Meinung, keine Aufforderung zum Kauf. Sollte diese offensichtliche Unterbewertung anhalten, dürfte das 10. ARP nicht lange auf sich warten lassen. Bin gespannt, ob und was das „neue“ Führungsduo evtl. mit den Q2-Zahlen zu mgw. angepassten Mittelfristzielen verkündet.
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Campari Orange
Was für eine außergewöhnliche Entwicklung bzw.
Börsengeschichte, einmalig in der dt. Börsenlandschaft (meines Wissens). Mittlerweile (seit 9. Mai Aufnahme in SDAX). Hatte heute mal wieder den gebundenen Wp-Prospekt vom IPO aus dem März 2006 in der Hand („Zukunft braucht Vergangenheit“). Kommenden März 2026 jährt sich der Börsengang zum 20igsten Mal, wahrscheinlich mit weiteren Rekorden: Umsatzerlöse, EBITDA, EPS und damit Börsenkapitalisierung bzw. Kurs der Aktie. Ist die Entwicklung des Aktienkurses in den letzten Wochen bereits als Vorschusslorbeeren zu werten, der Mitgründer Dr. Nesemeier übernimmt nach 4jähriger „Pause“ bekannterweise zum 1.Juli wieder eine aktivere Rolle. Ende April ist auch das bereits 9. ARP planmäßig zu Ende gegangen: 111.268 Aktien (2,05 % des Grundkapitals) wurden zu 12,8 Mio. € zurückgekauft (114,98 € pro Aktie), wieder ein sehr sinnvolles Invest. Bezüglich einer SOTP-Betrachtung müssten eigentlich schon längst 200er Kurse auf der Börsentafel stehen. Nachdem die BS bereits vor einiger Zeit und die Umsatzerlöse die Milliardengrenze überschritten haben, dürfte jetzt auch in naher Zukunft die Marktkapitalisierung diese Schwelle hinter sich lassen, ist meine persönliche Meinung und soll nicht als Aufforderung zum Kauf verstanden werden. Habe mal Eckdaten ausgewählt, um die außergewöhnliche Entwicklung zu verdeutlichen!! (In T€) Ende 2005 28. Feb 2006 Ende 2006 Ende März 2025 (vor IPO) (nach IPO) GK 162,0 5.000,0 6.600,0 5.436,169 (5.324,901, nach Berücksichtigung 9.ARP per Ende April) EK 15.484,1 15.666,6 34.380,2 767.256 BS 41.563,3 73.364,3 1.175.591 EBITDA 6.073,7 10.623 29.720 (3 Monate) 15,38 % 16,9 % 11,43 % net cash - 13,782 -8,864 466.625 (- net debt) Beim Börsengang gab es eine Kapitalerhöhung von 1,6 Mio. Aktien je 9,50 €, Bruttoemissionserlös damals 15,2 Mio. €. Durch die vielen ARPs die letzen Jahre (wie gesagt mittlerweile das neunte) hat das GK fast das Ausgangsniveau von ehemals 5 Mio Aktien vor dem IPO erreicht. Das heißt die MBB hat sich fast überwiegend aus eigener Kraft finanziert, abgesehen von den paar Bankverbindlichkeiten bzw. Lieferantenverbindlichkeiten. Und daneben liegen noch fast 500 Mio Cash in der Kasse. Ich sehe hier eine kleine Siemens, die immer wieder als Bank mit angeschlossenen operativen Infustrieaktivitäten bezeichnet wird. Vor Jahren wurde MBB in der Wiwo auch als kleine Berkshire Hathaway bezeichnet. Kurs aktuell: 159,20 € (Schlusskurs Freitag Xetra, - 1,49 %)
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Nicolas95
Herzlich Willkommen S-Dax
ZUG (dpa-AFX) - Wegen nicht rechtzeitiger Vorlage ihrer testierten Jahresabschlüsse verlieren gleich drei Unternehmen ihre Zugehörigkeit im SDax . Dies sind der IT-Dienstleister Nagarro , der Diagnosespezialist Stratec und die Beteiligungsgesellschaft Mutares , wie die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx am späten Dienstagabend mitteilte. Dafür werden ab dem 09. Mai der Elektrolysespezialist Thyssenkrupp Nucera , die Bankenholding Procredit und die Beteiligungsgesellschaft MBB in den Index der kleineren Werte aufgenommen./he/edh
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ExcessCash
und weiter geht die guuuude fahrt...
Xetra ist leergekauft, vereinzelt Kurse über 70EUR ! Gewinne laufen lassen? Was macht ihr so ? 67
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erfg
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sirmike
Neues MBB-Kursziel von Hauck & Aufhäuser €84
H&A soll eine Neubewertung der MBB vorgenommen haben und kommt auf einen alleinigen Wert der Tochter Aumann AG von €70. Das Kursziel für MBB wird daher auf €84 hochgesetzt (bisher €49). http://boersengefluester.de/aktuell-zu-ihren-aktien-capital-stage-muhlbauer-mbb/
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Gelegenheitsaktionär
Weiterhin...
...ein Vergnügen, diese Aktie. Vor ~4,5 Jahren (April 2012) für 8,xx Euro erstmalig eingestiegen. Davon ist knapp ein Drittel allein schon durch die kumulierte Dividende wieder rein. Der Rest ist einfach nur herrlicher Gewinn. Solche Investments sollte man noch häufiger haben ;) Allen ebenfalls Langzeitinvestierten weiterhin ein breites Grinsen ;)
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Häufig gestellte Fragen zur MBB Aktie und zum MBB Kurs

Der aktuelle Kurs der MBB Aktie liegt bei 220,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,55 MBB Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der MBB Aktie beträgt aktuell 13,75%.

Die 1 Jahres-Performance der MBB Aktie beträgt aktuell 114,01%.

Der Aktienkurs der MBB Aktie liegt aktuell bei 220,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 13,75% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von MBB eine Wertentwicklung von 19,05% aus und über 6 Monate sind es 41,03%.

Das 52-Wochen-Hoch der MBB Aktie liegt bei 225,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der MBB Aktie liegt bei 100,60 €.

Das Allzeithoch von MBB liegt bei 225,00 €.

Das Allzeittief von MBB liegt bei 3,49 €.

Die Volatilität der MBB Aktie liegt derzeit bei 40,01%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von MBB in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 226,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,43%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 226,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,43%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche MBB Kursziel beträgt 226,00 €. Das ist +3,43% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen MBB 0 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche MBB Kursziel beträgt 226,00 €. Das ist +3,43% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen MBB 0 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 226,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +3,43%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die MBB Aktie bei 226,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der MBB Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 858,14 Mio. €

Insgesamt sind 5,4 Mio MBB Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von MBB bei 9%. Erfahre hier mehr

MBB hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

MBB gehört zum Sektor Industriekonglomerate.

Das KGV der MBB Aktie beträgt 14,27.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von MBB betrug 1.068.377.000 €.

Ja, MBB zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 3,33 € gezahlt.

Zuletzt hat MBB am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 3,33 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,52%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von MBB wurde am 18.06.2025 in Höhe von 3,33 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,52%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,33 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.