Nach Unternehmensangaben waren unter anderem Nutzernamen, E-Mail-Adressen, Benutzer-IDs und Informationen zu Organisationsrollen betroffen. Hinweise darauf, dass die Angreifer auf sensible Ermittlungsdaten, Transaktionsergebnisse, Passwörter, MFA-Geheimnisse oder Sitzungstoken zugreifen konnten, gebe es bislang nicht.
Das Unternehmen empfiehlt Nutzern, besonders auf verdächtige E-Mails zu achten und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Zugleich stellte Chainalysis klar, dass der Sicherheitsvorfall nicht mit dem jüngsten Krypto-Hack bei Binance zusammenhängt. Die Untersuchung dauert an.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen in der Krypto-Branche ein. Erst wenige Tage zuvor hatte Coinbase ein Datenleck bei einem externen Analysedienstleister gemeldet. Dabei gelangten Kontaktdaten eines kleinen Teils der Coinbase-Kunden in fremde Hände.
Und auch die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb wurde kürzlich Opfer eines Cyberangriffs. Unbekannte verschafften sich dabei Zugriff auf ein internes Mitarbeitersystem und entwendeten persönliche Daten. Ob darunter auch Kundendaten sind, wird noch untersucht.
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