Coinbase vs. Mastercard: Stablecoin-Firma BVNK wird für Milliarden gehandelt
Coinbase und Mastercard kämpfen um die Stablecoin-Firma BVNK für bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar – die größte Übernahme des Sektors.
Laut Fortune befinden sich Coinbase und Mastercard in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit der Londoner Stablecoin-Infrastrukturfirma BVNK. Der mögliche Kaufpreis liegt zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden US-Dollar.
Damit würde es sich um die größte Stablecoin-Akquisition der Geschichte handeln. Und ein deutliches Signal, dass digitale Dollar-Alternativen endgültig im Mainstream angekommen sind.
BVNK verarbeitet jährlich über 20 Milliarden US-Dollar für Unternehmen wie Worldpay, Flywire und dLocal und ermöglicht schnellere, günstigere grenzüberschreitende Zahlungen über Stablecoins. Das 2021 gegründete Unternehmen wird bereits von Visa, Citi Ventures, Tiger Global und Haun Ventures unterstützt. Citi beteiligte sich erst kürzlich strategisch, um von der Ablösung klassischer Zahlungssysteme durch Blockchain-Technologie zu profitieren.
Sollte Coinbase den Zuschlag erhalten, würde die Übernahme die Integration von Stablecoin-Zahlungen ins Krypto-Ökosystem deutlich beschleunigen. Bei einem Mastercard-Deal hingegen wäre es das bislang klarste Zeichen, dass die alte Finanzwelt Stablecoins nicht mehr bekämpft, sondern übernimmt. Der Wettlauf folgt auf Stripes 1,1-Milliarden-Übernahme von Bridge im vergangenen Jahr.
BVNK zählt zu den am schnellsten wachsenden Fintechs der Branche. Man arbeitet inzwischen mit mehr als 100 internationalen Unternehmen zusammen. Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich innerhalb von zwei Jahren mehr als verdreifacht, während die Bewertung seit der letzten Finanzierungsrunde 2023 — damals rund 750 Millionen US-Dollar — nun auf bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar klettern könnte.
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