Grundsätzlich lassen sich die Kosten beim Handel mit Kryptowährungen in vier Bereiche einteilen:
Handelsgebühren:
In der Standard-Oberfläche von Coinbase liegen diese bei rund 1,49 Prozent für größere Trades. In der erweiterten Handelsoberfläche (“Coinbase Advanced”) gelten volumenabhängige Maker- und Taker-Gebühren ab null Prozent.
Spread:
Im einfachen Handelsmodus fällt zusätzlich ein Spread von etwa 1 Prozent an. In Coinbase Advanced entfällt dieser nahezu vollständig, da direkt im Orderbuch gehandelt wird.
Ein- und Auszahlungsmethoden:
SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen sind kostenlos. Auch Euro-Auszahlungen per PayPal erfolgen kostenfrei und in Echtzeit. Kreditkarten, Apple Pay oder Google Pay können hingegen Gebühren von bis zu 2,5-3,99 Prozent verursachen, da diese von Drittanbietern stammen.
Für Nutzer, die eine einfache Oberfläche bevorzugen, bietet Coinbase One einen klaren Kostenvorteil. Je nach Abo-Stufe sind Handelsgebühren bis zu einem festen oder unbegrenzten Volumen vollständig ausgeschlossen.
Ein Beispiel:
Ohne Coinbase One kostet ein Bitcoin-Trade über 10.000 Euro rund 149 Euro Gebühren. Mit dem Preferred-Abo (24,99 Euro pro Monat) entfallen diese Gebühren vollständig – eine Ersparnis von über 80 Prozent selbst nach Abzug der Mitgliedschaft.
Zusätzlich profitieren Mitglieder von:
Mit nur einem Klick lässt sich zur Advanced-Handelsoberfläche wechseln. Dort handeln Nutzer direkt im Orderbuch – ohne fixen Spread.
Die volumenabhängigen Gebühren starten bei 0,60 Prozent (Maker) / 1,20 Prozent (Taker) und sinken mit steigendem 30-Tage-Handelsvolumen bis auf 0 Prozent Maker-Gebühren und 0,03 Prozent Taker-Gebühren in den höchsten Stufen.
Ein Praxisbeispiel:
Ein Verkauf von 500 Euro Bitcoin kostet im Standard-Modus etwa 12,45 Euro. Derselbe Trade als Maker-Order in Coinbase Advanced kann auf rund 1,75 Euro sinken – eine Kostenreduktion von 86 Prozent.
Wer in Coinbase Advanced Post-Only-Limit-Orders nutzt, agiert als Liquiditätsanbieter (“Maker”) und zahlt die niedrigeren Gebühren. Diese Funktion lässt sich einfach nutzen, indem die Order als “Post only” aufgesetzt wird.
Zusätzlich stehen professionelle Tools zur Verfügung:
Trader mit hohem Handelsvolumen auf anderen Börsen können über das Fee Upgrade-Programm niedrigere Gebühren freischalten. Ein Nachweis des bisherigen 30-Tage-Volumens genügt – die vergünstigten Konditionen gelten dann für 60 Tage.
In Europa sind SEPA-Ein- und Auszahlungen kostenlos und sofort. Auch PayPal-Auszahlungen sind gebührenfrei. Dadurch lassen sich hohe Kosten von Karten- oder Wallet-Payments vermeiden.
Beim Versand von Kryptowährungen lohnt sich die Nutzung von Layer-2-Netzwerken:
Im Vergleich zur Ethereum-Mainchain lassen sich so bis zu 98 Prozent der Netzwerkgebühren sparen.
Wer die Funktionen von Coinbase gezielt nutzt – Coinbase Advanced, Maker-Orders, Coinbase One, SEPA-Funding und Layer-2-Netzwerke – kann seine Handelskosten massiv reduzieren, in vielen Fällen um über 80 Prozent bis hin zu nahezu null. Entscheidend ist nicht der erste Blick auf Gebühren, sondern das Zusammenspiel aus Ausführung, Liquidität, Infrastruktur und Kostenkontrolle.
Risikohinweis / Disclaimer
Der Handel mit Kryptowährungen ist mit hohen Risiken verbunden und möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Der vollständige Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung dar. Dies ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten digitalen Vermögenswerts. Coinbase übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Eignung oder Vollständigkeit der Informationen.
Coinbase Luxembourg S.A. ist ein Krypto-Dienstleister (Nr. N00000004), lizenziert durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF).
Weitere Informationen findest du im Brandhub von Coinbase.
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