Aus Sicht von Beobachtern dürfte der eintägige Gipfel kaum konkrete Ergebnisse liefern. Zuletzt war der Ton im beiderseitigen Verhältnis wieder rauer geworden. Neben den politischen Begegnungen steht auch ein Treffen zwischen europäischen und chinesischen Firmenvertretern auf dem Plan.
Für Brüssel stehen Chinas Rolle im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie Probleme im beiderseitigen Handel ganz oben auf der Liste. China ist für die EU der zweitwichtigste Handelspartner und umgekehrt. Brüssel stört sich an dem enormen Handelsdefizit von mehr als 300 Milliarden Euro zum Nachteil der EU.
Zudem sorgten Pekings Exportkontrollen auf seltene Erden für große Unsicherheit unter europäischen Industriebetrieben. China dürfte wiederum versuchen, das langjährige Verhältnis mit der EU in den Vordergrund zu rücken - es ist das 50. Jahr seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen./jon/DP/nas
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.