"Das macht militärisch keinen Sinn. Reiner Terrorismus", sagte Selenskyj. Er forderte in seiner abendlichen Videobotschaft mehr internationalen Sanktionsdruck auf Russland, den Krieg zu beenden. Die Ukraine müsse zudem ihre Flugabwehr stärken und warte auf Signale aus den USA, Luftverteidigungssysteme für den Verkauf an Kiew freizugeben.
Russland habe vier Gleitbomben im Stadtzentrum von Charkiw abgeworfen; zwei Gebäude einer Kindereisenbahn, Zugwaggons und zwei Privathäuser seien beschädigt worden, sagte Synjehubow. Es handele sich um einen beliebten Ort, an dem Familien samstags ihre Freizeit verbringen. Unter der Verletzten seien noch zwei in Lebensgefahr, sagte der Gouverneur.
Erst am Morgen hatte Bürgermeister Ihor Terechow nach den russischen Luftschlägen von drei Toten bei den Schlägen auch gegen Wohnhäuser berichtet. 21 Menschen seien verletzt worden, darunter ein Säugling und ein 14-jähriges Mädchen. An verschiedenen Orten in der zweitgrößten Stadt des Landes schlugen nach ukrainischen Angaben 53 Drohnen, vier Gleitbomben und eine Rakete ein.
Das nahe an der Grenze zu Russland gelegene Charkiw ist immer wieder Ziel russischer Angriffe. Moskau führt seit mehr als drei Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine./mau/DP/he
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